WILDESHAUSEN Die Wildeshauser Volleyballer stehen in der Verbandsliga I vor einer schwierigen Saison: Die Mannschaft des VfL hat zwar eigentlich zehn Spieler zur Verfügung. Jedoch wird der Spielertrainer Frank Gravel nur auf einen achtköpfigen Kader zugreifen können. Und es wird noch enger: „Von diesen acht Spielern sind auch noch Andreas Fortmann und Ludger Ostermann als Trainer von Damenmannschaften mit Spielüberschneidungen nicht an allen Spieltagen einsetzbar“, sagt Gravel.

Keine guten Voraussetzungen für den Start in die stark besetzte Verbandsliga. Mit Voxtrup und Oldenburg sind zwei Oberliga-Absteiger dabei, dazu starke Aufsteiger aus Bösel, die sich mit dem Diagonalangreifer des Regionalligaabsteigers aus Cloppenburg verstärkt haben. Auch mit der Regionalligareserve von Bremen 1860 und TuS Bersenbrück, die ohne Niederlage aufgestiegen sind, sei zu rechnen, sagt Gravel. Heiße Anwärter auf die Meisterschaft sind für ihn der VFR Voxtrup und der VfL Lintorf . Das Ziel seiner Mannschaft sei es, drei Mannschaften hinter sich zu lassen. „Das dürfte keine leichte Aufgabe werden“, sagt der Trainer.

Eigentlich wollte er seine Mannschaft verstärken, doch das hat in der Sommerpause nicht geklappt. „Das Ziel nach der verkorksten letzten Saison kann in diesem Jahr nur Klassenerhalt lauten“, so Gravel. Das wird schwer genug zu erreichen sein – die Wildeshauser werden mit ihrem kleinen Kader häufig improvisieren müssen. Andre Quatmann und Werner Kernebeck als Spieler neun und zehn stehen aus beruflichen und persönlichen Gründen nur als Notnagel zur Verfügung. Der VfL muss sich also immer wieder aus der zweiten Herrenmannschaft und aus der Jugend in der dritten Herrenmannschaft Unterstützung holen. Für die Jugend, die in der Kreisliga startet, sei das eigentlich noch zu früh. „Der Kader der zweiten Herrenmannschaft ist leider auch nicht so groß, dass er eine dauerhafte Unterstützung zulässt“, sagt der Wildeshauser Trainer.

Mit dem Weggang von Günter Timpe verlieren die Wildeshauser einen starken Mittelblocker. Die Spieler müssen in diesem Jahr flexibel auf mehreren Positionen spielen können, wenn sie sich in der Liga behaupten wollen.

Claus Meyer als Mittelblocker, Helge Mildes als Libero und Frank Gravel selber als Zuspieler sind die einzigen gesetzten Spieler – alle anderen müssten damit rechnen, auf zwei Positionen eingesetzt zu werden. „Im Training müssen wir die Varianten ausprobieren“, so Gravel.

Bisher haben die Wildeshauser aufgrund von Terminschwierigkeiten noch kein Vorbereitungsturnier geplant. Sollten keine mehr zu Stande kommen, werde man auf Trainingsspiele zurückgreifen müssen, um die verschiedenen Aufstellungsoptionen auszutesten. Los geht es am 24. September gegen Gaste-Hasbergen.

Der Kader besteht aus Andreas Fortmann (45 Jahre, universal), Claus Meyer, (41, Mittelblocker und Mannschaftskapitän), Andre Quatmann (30, Außenangriff/Mittelblock), Jens-Uwe Prütz, (47, Außenangriff), Frank Gravel (45, Zuspieler und Spielertrainer), Ludger Ostermann (47, universal), Markus Schindler, (31, Außenangriff/Diagonal), Helge Mildes (21, Libero), Werner Kernebeck, (43, Außenangriff) und Joachim Lührs (45, Mittelblock/Außenangriff).

Nicht mehr dabei sind Günter Timpe und Thomas Heckel.

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