Wildeshausen Bei dieser personellen Auswahl ist Marcel Bragula, Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen, fast schon dazu geneigt, den Begriff „Luxusproblem“ zu verwenden. „Unsere Aufstellung sah in dieser Saison auch schon mal wesentlich schlechter aus“, verrät Bragula vor dem nächsten wichtigen Heimspiel. An diesem Sonntag empfangen die Wildeshauser den Aufsteiger SV Bad Bentheim. Anstoß im Krandel-Stadion ist bereits um 14 Uhr.

Zwar muss der VfL weiterhin auf die verletzten Ole Lehmkuhl, Alexander Kupka, Pascal Hesselmann und Bastian Stuckenschmidt sowie den in Australien weilenden Niklas Heinrich verzichten, ansonsten hat Coach Bragula aber die Qual der Wahl. „Das ist auch mal sehr angenehm. Was die Entscheidung über die Startelf angeht, werden wir die letzten Eindrücke vom Abschlusstraining abwarten“, lässt sich der 42-Jährige nicht in die Karten blicken. Sicher sei, dass Mittelfeldspieler Jan Lehmkuhl wieder zur Verfügung steht und auch von Anfang an spielen wird.

Nach ihrem 3:1-Auswärtssieg beim TuS Pewsum vor einer Woche haben sich die Wildeshauser fest vorgenommen, weiter nachzulegen. „Wir müssen unseren Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Gerade weil wir zu Hause spielen, müssen wir punkten. Und mit einem Sieg hätten wir uns im Kreis der Etablierten zurückgemeldet“, meint Bragula mit einem Blick auf die Tabelle, wo sein VfL als 13. drei Punkte hinter dem rettenden Ufer platziert ist.

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Bad Bentheim steht mit neun Zählern auf Rang 14, „ist aber besser, als die aktuelle Punktzahl aussagt“, sagt Bragula. Den Beleg für diese These lieferten die Grafschafter in den vergangenen Wochen selbst, als sie aus vier Spielen sieben Punkte holten und zuletzt sogar den SC Melle mit einem 2:0 von der Tabellenspitze schossen.

„Bei Bad Bentheim sind zu Saisonbeginn einige Schlüsselspieler ausgefallen“, weiß Bragula, der den kommenden Gegner schon zweimal in dieser Spielzeit beobachtete. Vor allem Kapitän Nico Neumann gebe der Abwehr nach seiner Rückkehr enorme Stabilität. Spielertrainer Jörg Husmann, der mit Mario Fischer ein Gespann bildet, sei im Mittelfeld ebenso zu beachten wie die beiden schnellen Flügelspieler. Somit darf sich der VfL also trotz der personell vielversprechenden Lage auf ein ganz hartes Stück Arbeit einstellen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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