Wildeshausen /Huntlosen /Stenum Weiter ganz oben in der Fußball-Bezirksliga mischen die Frauenmannschaften des VfL Stenum (1:1 gegen Post SV) und VfL Wildeshausen (3:2 gegen SG Neuscharrel/Altenoythe) mit. Am unteren Ende findet sich der FC Huntlosen nach einer Niederlage gegen die SG Großenmeer/Bardenfleth wieder.

SG Neuscharrel/Altenoythe - VfL Wildeshausen 2:3 (2:1). Sven Flachsenberger war froh, dass das Spiel überhaupt stattfinden konnte. „Vielen Dank an die SG. Sie haben mit uns das Heimrecht getauscht, weil unser Platz nicht bespielbar war“, sagte Wildeshausens Trainer. Zunächst hatte sein Team aber Probleme auf dem fremden Geläuf. „Meine Spielerinnen waren ein bisschen nervös. Altenoythe ist besser ins Spiel gekommen“, erklärte Flachsenberger.

Folgerichtig gingen die Gastgeberinnen in der 17. Minute durch Marion Thiel in Führung. Auch den Ausgleich durch Lena Behrends (21.) beantwortete Thiel (25.) sofort mit einem unglücklich abgefälschten Distanzschuss. Kurz darauf musste Behrends ausgewechselt werden, nachdem sie im Zweikampf am Knie getroffen wurde. Wildeshausen erlangte dennoch Kontrolle über das Spiel und ließ den Ball laufen. „Wir haben kämpferisch und spielerisch dagegengehalten und uns dafür auch belohnt“, meinte Flachsenberger. Erst kugelte der Ball nach einem abgefälschten Schuss von Femke Krumdiek (75.) zum Ausgleich ins Tor. Wenig später drückte Sarah Kubitza (83.) eine Flanke von Larissa Will über die Torlinie. Die Gastgeberinnen warfen danach alles nach vorne, doch der VfL hielt dicht.

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FC Huntlosen - SG Großenmeer/Bardenfleth 2:4 (1:2). Im Kellerduell hatten die Gäste die Nase vorne und fuhren die ersten drei Punkte in dieser Saison ein. Huntlosen agierte teilweise kopflos und fällt mit nur einem Zähler hinter Großenmeer/Bardenfleth auf den letzten Tabellenplatz zurück. Trainer Roland Schröder und seine Elf fanden keine Antwort gegen die überragende Jenny Szeranowicz. Die SG-Stürmerin wirbelte durch den Strafraum und traf viermal (32./36./54./72.). Damit zog Szeranowicz mit Janine Celik vom VfL Stenum auf Platz eins der Torjägerliste gleich (beide elf Treffer).

VfL Stenum - Post SV Oldenburg 1:1. Gegen Post war Celik nicht erfolgreich. Nach sechs Siegen in Folge gingen die Stenumerinnen erstmals in dieser Saison mit einem Remis vom Feld. Trotzdem führen sie die Tabelle weiter mit fünf Punkten Abstand vor BV Cloppenburg II (14 Zähler) an. „Post hat destruktiv gespielt und sich hinten reingestellt. Wir haben keine Lösungen gefunden, uns da durchzuspielen“, erklärte Trainer Oliver Gerrits. Ein Fehler von Keeperin Henrike Hohnholz ermöglichte den Gästen das 1:0.

„Sie hat den Ball unterschätzt. Das war ein klarer Torwartfehler“, sagte Gerrits. Eileen Löwenkamp (23.) war die Nutznießerin. Nach 37. Minuten glich Ann-Kristin Willms mit einem Schlenzer aus dem linken Strafraumeck in die rechte Ecke die Partie wieder aus. Der Ligaprimus drückte immer mehr, Post hatte nur eine weitere Gelegenheit. „Das war teilweise einfach ein bisschen zu hektisch“, begründete Gerrits, warum kein Tor mehr gelang.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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