Wildeshausen /Großenkneten /Hude Weiter einsame Kreise an der Tabellenspitze der Handball-Regionsoberliga zieht die HSG Hude/Falkenburg. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen überraschte den eigenen Trainer, während der TSV Großenkneten sich im Abstiegskampf neue Luft verschaffte.

BTB Oldenburg - HSG Hude/Falkenburg 35:41 (18:18). Die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf ist gefallen: In einem torreichen Spitzenspiel nutzte der weiter ungeschlagenen Tabellenführer eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, um die zweitplatzierten Bürgerfelder wohl vorentscheidend zu distanzieren. In den ersten 20 Minuten spielte der Ligaprimus allerdings praktisch ohne Deckung, denn die Gastgeber trafen fast nach Belieben und lagen schließlich mit 15:11 vorne. Bis dahin zeigten die Gäste auch im Angriff Schwächen und ließen klare Chancen ungenutzt.

Erst mit der Einwechslung von Spielertrainer Lars Osterloh wurde das HSG-Spiel sicherer, in der Deckung stimmten nun die Absprachen. Somit bekam Hude die Oldenburger Goalgetter Olaf Balvert und Sven Treydel in den Griff. Auch das Angriffsspiel wurde besser – und mit zwei Treffern von Osterloh zum 18:17 hatten die Gäste das Ergebnis gedreht. Nachdem Osterloh den Vorsprung auf 21:19 (34. Minute) erhöht hatte, verpassten ihm die Gastgeber eine kurze Deckung. Diese brachte aber nicht viel, denn der HSG-Goalgetter bestimmte mit seinen Treffern weiterhin das Spiel, und der Meisterschaftsfavorit setzte sich vorentscheidend auf 33:27 (50.) ab.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - TuS Augustfehn 38:18 (17:8). Unter schlechten Vorzeichen starteten die Gastgeber in diese Begegnung, denn Trainer Tim Remme musste gleich vier Leistungsträger ersetzen. Nachdem man in der Vorwoche deutlich unter den eigenen Möglichkeiten geblieben war, überraschte die HSG ihren Coach mit einem Kantersieg.

Dank toller Paraden von Keeper Maik Bitter kam die HSG von Beginn an gut ins Spiel und lag nach schnellen Angriffen mit 8:2 (11.) vorne. Im weiteren Verlauf der Begegnung drückten besonders die Meyer-Brüder Henning und Sören der Partie ihren Stempel auf. In der Deckung waren sie kaum zu überwinden – und im Angriff setzten sie mit ihren Treffern die Akzente. So ließ man dem Gegner nur wenige Chancen und setzte sich bis zur Pause bereits auf neun Tore ab.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte das Remme-Team weiterhin das Spielgeschehen, denn Abwehr-Chef Jan Wittscher dirigierte die Deckung ganz ausgezeichnet.

DSC Oldenburg - TSV Großenkneten 23:25 (12:13). Es war von Beginn an eine spannende Begegnung auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich vorentscheidend absetzen. Zum Start führten die Kneter mit ihrem überragenden achtfachen Torschützen Jan Fischer, doch ließen sich die Hausherren nie hängen und kämpften sich immer wieder heran.

Auch nach dem Seitenwechsel gab es zunächst das gleiche Bild, doch als Markus Vierke auf 20:16 (43.) erhöhen konnte, schien der TSV in der richtigen Spur zu laufen. Doch schon kurze Zeit später nutzten die Oldenburger Fehler im Kneter Angriff und kamen durch Ballgewinne zu weiteren Toren. Aber auch in der Schlussphase hielten die Gäste ihren Gegner auf Distanz und nahmen am Ende verdient beide Punkte mit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.