Wildeshausen „Spielen oder Nichtspielen, das ist hier die Frage.“ Was ein bisschen nach Shakespeares „Hamlet“ klingt, charakterisiert nichts weiter als die Situation der Fußballer in der Region. Und dabei geht es nicht um das Coronavirus, sondern seit Wochen um das Wetter und die Bespielbarkeit der Plätze. Somit steht weiter in den Sternen, ob die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am Freitagabend beim SV Union Lohne (20 Uhr) und am Sonntag vor eigener Kulisse gegen den TV Dinklage (15 Uhr) antreten müssen.

Abschlusstraining

VfL-Trainer Patrick Meyer geht erstmal davon aus, dass gespielt werden kann. Folglich fand am Donnerstagabend ein Abschlusstraining statt. „Es ist aber mehr als fraglich, ob die beiden Partien wirklich ausgetragen werden können“, prophezeit Meyer, „Lohne wird am Freitag um 11 Uhr den Platz begehen. Danach informiert uns der Verein, ob es für uns Sinn macht, abends anzureisen oder nicht.“ Das Heimspiel gegen Dinklage steht ebenfalls auf der Kippe. Ein Training war in der Woche nicht möglich. „Wir müssen abwarten, wie sich das Wetter weiterentwickelt“, sagte Meyer der NWZ am Donnerstag. Weiterer Regen würde die Austragung verhindern, so der VfL-Trainer. Auch hier würde eine Entscheidung kurzfristig fallen.

Achtsamer Blick

Bei allen Diskussionen über die Witterung geraten sportliche Aspekte fast schon in den Hintergrund. Gerade in Lohne, beim Schlusslicht der Landesliga, sollte der VfL etwas Zählbares herausholen, muss man in der Tabelle doch selbst den Blick achtsam nach unten werfen. Meyer wies schon vor drei Wochen, als die Partie das erste Mal angesetzt wurde, darauf hin, dass der VfL sehr gut in der Vorbereitung gearbeitet habe und fortan beabsichtige, den Spielern ein klares System mitzugeben. „Wir wollen nicht mehr Woche für Woche wechseln“, hatte Meyer gesagt. Was mittlerweile besser geworden sei: Spielmacher und Kapitän Sascha Görke (Muskelfaser-) und auch Steven Müller-Rautenberg (Bänderriss) sind körperlich viel weiter als zuvor.

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Stark bei Standards

Wie der VfL gegen den Tabellenfünften Dinklage antreten werde, stehe nicht fest, so Meyer. „Zwei Spiele an drei Tagen ist schon eine Nummer“, sagt der Trainer. Er müsse abwarten, wie die Akteure drauf seien. „Wir werden aber darauf achten, große Spieler aufzustellen, da Dinklage für starke Standards bekannt ist“, berichtet Meyer. Der TV sei nicht für den schönsten Kombinationsfußball bekannt, trete aber dafür beherzt und kompakt auf.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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