Wildeshausen Das Spiel hatten die Wildeshauserinnen ohnehin als „Bonus“ angesehen, dennoch ist das Ergebnis doch sehr hoch ausgefallen: Die Fußballerinnen des VfL sind mit einer 1:12-Niederlage beim Oberliga-Absteiger SV DJK Schlichthorst aus dem Bezirkspokal ausgeschieden.

„Die Rollen waren klar verteilt. Wir wussten, dass es nicht so gut laufen würde“, meinte VfL-Trainer Sven Flachsenberger. Er nahm die Partie deshalb eher als Testspiel, um ein paar Sachen auszuprobieren – und um einigen Spielerinnen aus der zweiten Frauenmannschaft sowie der B-Jugend Einsatzminuten zu geben. Darüber hinaus traten die Wildeshauserinnen ohnehin ersatzgeschwächt beim Favoriten an. „Wir wollen den Fokus auf die Liga legen, dafür sollten sich die angeschlagenen Spielerinnen lieber auskurieren“, erklärte Flachsenberger.

Und unter diesen Vorzeichen hat der Coach durchaus Positives gesehen – auch wenn das Ergebnis natürlich „etwas zu hoch“ war: „Wir haben eigentlich gut dagegengehalten, haben den Ball gut laufen lassen und haben uns auch einige gute Chancen herausgespielt. Einige Konter hätten wir ruhiger nach vorne bringen müssen. Aber wir haben nie aufgegeben“, analysierte Flachsenberger.

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Zum Torerfolg hat es leider nur einmal gereicht: Gesa Ida Marie Bürster gelang in der 83. Minute der Ehrentreffer der Wildeshauserinnen – zum 1:10-Zwischenstand.

Dennoch: VfL-Coach Flachsenberger zog auch ein positives Fazit: „Abläufe, die wir ausprobiert haben, haben auch funktioniert“, meinte er. Und: „Es war sehr schön, wie die Mannschaft sich gepusht hat und sich immer wieder aufgebaut hat.“

Dies gilt es nun, auch in den Ligaspielen zu zeigen. Das nächste ist am Sonntag, 22. Oktober, um 13 Uhr bei der SG Hemmelte/Lastrup. „Wir wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, meint Flachsenberger. Das sieht derzeit gut aus: Der VfL hat nach sechs Spielen zehn Punkte auf dem Konto und liegt auf dem vierten Platz – sieben Punkte vor den Abstiegsrängen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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