Wildeshausen Wenn dieses Spiel eine erste Einschätzung zur neuen Bezirksliga-Saison zulassen würde, dann spielen die Fußballer des VfL Wildeshausen ganz oben mit, während der SV Baris wohl absteigt. Leicht und locker mit 7:0 (4:0) fertigte der Landesliga-Absteiger aus Wildeshausen den Bezirksliga-Aufsteiger aus Delmenhorst am Sonntagnachmittag in der ersten Runde des Bezirkspokals ab.

„Ich muss jetzt fast schon etwas auf die Euphoriebremse treten“, meinte VfL-Trainer Marcel Bragula nach der einseitigen Begegnung. Mit Ausnahme der ersten Minuten habe er „ein sehr gutes Spiel“ seiner Mannschaft gesehen. „Da gibt es nichts auszusetzen. Wir haben defensiv gut gearbeitet und vorne sieben Tore erzielt, die alle schön herausgespielt waren. Allerdings wollen und dürfen wir dieses Spiel auch nicht überbewerten“, fügte Bragula hinzu.

Gleich zu Beginn hatten die Gäste die erste Chance des Spiels – was jedoch auch ihre letzte bleiben sollte. Dennis Kuhn tauchte frei vor dem VfL-Tor auf, doch Keeper Lauren Riedel bereinigte die Situation mit einer Fußabwehr (1. Minute). Nach dieser Hallo-wach-Aktion waren es aber die Wildeshauser, die Spiel und Gegner bestimmten. Nach einem Abseitstor von Thorben Schütte (4.), einem Freistoß von Christoph Stolle (10.) sowie einem Schuss des sehr agilen Andreas Kari ans Außennetz (13.) war es Schütte, der für das mittlerweile überfällige 1:0 sorgte. Er traf mit einem wuchtigen und platzierten Kopfball nach einer Ecke von Sebastian Bröcker (22.). Bröcker selbst erhöhte nach Kari-Flanke mit einem kuriosen „Billardtor“ auf 2:0 (27.). Auch an der Entstehung des dritten Treffers war Kari beteiligt, diesmal kam der Mittelfeldspieler über die halblinke Seite und bediente Rene Tramitzke, der eiskalt abschloss (35.). Lukas Schneider per Kopfball nach Freistoß von Stolle (42.) stellte den 4:0-Pausenstand her.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Bild, da Baris weiterhin erschreckend schwach agierte. „Man hat gesehen, dass es uns an Fitness und Konzentration fehlt. Die Vorbereitung war allgemein nicht das Gelbe vom Ei“, meinte Gäste-Trainer Önder Caki. Keine zwei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als Tramitzke auf 5:0 stellte. Wieder gehörte der „Assist“ Andreas Kari. „Er hat sich vom Ersatzspieler der U 23 zum guten Erste-Herren-Spieler entwickelt“, freute sich Bragula über die Leistung seines Mittelfeldspielers.

Der eingewechselte Maximilian Seidel durfte sich beim 6:0 (63.) ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Für den Schlusspunkt sorgte der aufgerückte Alexander Kupka, als er einen von Schütte ablegten Ball trocken aus 17 Metern unter die Latte knallte.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.