Wildeshausen VfL Wildeshausens Trainer Marcel Bragula konnte sein Team nach Abpfiff der letzten Bezirksliga-Begegnung dieses Kalenderjahres im Krandel nur beglückwünschen. Seine Fußballer hatten beim 3:0 (1:0)-Erfolg gegen GVO Oldenburg nie einen Zweifel daran aufkommen lassen, wer den Platz als Sieger verlässt.

„Die Hinrunde ist jetzt vorbei, und ich bin stolz auf die Mannschaft“, verkündete der Coach des Tabellenführers. Die Kreisstädter führen das Ranking weiter vor dem TuS Obenstrohe an an. Bragulas Elf hatte sich taktisch absolut diszipliniert an den Matchplan gehalten und war auch im zehnten Punktspiel zu Null geblieben. Zudem war der VfL über 90 Minuten tonangebend und ließ nicht eine brenzlige Torchance des Gegners zu. „Wir haben GVO das hohe Tempo genommen. Das war schon klasse“, sagte ein entzückter Marcel Bragula.

Es waren die Standardsituationen, die das Spitzenspiel zwischen Primus und Drittplatziertem entschieden. Das Führungstor der Gastgeber wäre aber fast anders zustande gekommen: Nach einer Flanke in Oldenburgs Gefahrenzone köpfte ein Verteidiger den Ball gefährlich vor das eigene Tor. GVO-Schlussmann Lukas Oltmanns parierte aber mit einer Glanztat und auch den Nachschuss von Marius Krumland nicht weniger bravourös. Bei dem daraus resultierenden Eckball war Oltmanns allerdings machtlos. Die Hereingabe wurde zwar noch geklärt, doch Krumland sendete die Post direkt zurück zum Absender, wo Mitspieler Christoph Stolle goldrichtig stand und das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen bugsierte (25. Minute).

Nach dem Seitenwechsel legte Wildeshausen noch eine Schippe drauf. Nachdem Sascha Görke seine erste gute Möglichkeit vergeben hatte, begeisterte er die über 200 Zuschauer in der 58. Minute, als er eine Stolle-Ecke mit einem Seitfallzieher zum 2:0 vollendete. Keine zwei Minuten später die Entscheidung: Eine Flanke von Lukas Schneider erwischte Thorben Schütte glücklicherweise mit dem Hinterkopf, so dass der Ball vom Oldenburger Verteidiger abgefälscht im Tor landete.

In der letzten halben Stunde agierte der VfL wie ein sicherer Sieger. Zwar nicht auf spektakuläre Art und Weise, aber sehr souverän. Das verletzungsbedingte Fehlen von Alexander, der als wichtiger Aktivposten in der Hintermannschaft des VfL nicht mitwirken konnte, fiel nicht ins Gewicht. Für den angeschlagenen Torschützen Görke (Hüftprobleme) freute sich sein Trainer besonders: „Er hat auf die Zähne gebissen.“

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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