Wildeshausen Frustriert und verärgert verließen die Basketballer des SC Wildeshausen am Samstagabend das Spielfeld, nachdem sie das Spitzenspiel in der Bezirksliga gegen des TSV Quakenbrück II verloren hatten. 74:79 lautete der Spielstand am Ende einer umkämpften und hochspannenden Partie zwischen den Favoriten auf den Meistertitel und den Aufstieg.

Den ersten Tabellenplatz hat zwar weiterhin der Sport-Club mit elf Siegen aus 13 Spielen inne, doch können die Quakenbrücker, die zwei Partien weniger absolviert haben, bereits mit einem weiteren Sieg eine bessere Bilanz vorweisen. „Deswegen ist das Thema Meisterschaft für uns erstmal durch“, sagte SC-Spielertrainer Edward Brouwer. „Quakenbrück müsste jetzt noch zwei Spiele verlieren, während wir alles gewinnen müssten – daran glaube ich nicht“, sagte der Coach.

Nach einem furiosen Start der Wildeshauser in das wegweisende Spiel egalisierten die Quakenbrücker nach und nach die Führung des SC zu einem Halbzeitstand von 43:43. Beide Mannschaften mussten sich jeweils viele ihrer Punkte erkämpfen und gingen jedem Fehlwurf nach. Auch war das Spiel auf beiden Seiten von vielen Ballverlusten geprägt, da beide Teams hartnäckig verteidigten und versuchten, durch Balleroberungen zu Schnellangriffen zu kommen. „Unsere Ballverluste waren unterirdisch. Wir haben 25 Bälle verloren – damit kannst du kein Spiel gewinnen“, kritisierte Brouwer.

Im dritten Viertel übernahmen die Gäste das Kommando und erspielten sich eine 54:61 Führung. Zudem wurde Brouwer aus dem Innenraum der Halle verwiesen, nachdem er sich wiederholt zu lautstark über strittige Entscheidungen der Schiedsrichter beschwert und sein zweites technisches Foul kassiert hatte.

Doch auch ohne ihren Trainer gelang es den Wildeshauser Korbjägern, im vierten Viertel den Rückstand zu verkürzen, wodurch sich in den letzten Minuten ein faszinierender Schlagabtausch entwickelte. In den letzten Minuten versuchten vor allem Alex Grote, mit 27 Punkten bester Punktesammler der Hausherren, und Manuel Möller mit mehreren Versuchen jenseits der Dreipunktelinie Wildeshausen in Führung zu bringen. Jedoch klatschte der Ball dabei zu häufig auf den Ring und verfehlte so das anvisierte Ziel. Am Ende entschieden die Gäste um Topscorer Hinnerk Wangerpohl das Spiel an der Freiwurflinie.

SC: Grote (27 Punkte), Borchert Finke (16), Möller (14), Andre Pavel (11), Rudi Finke (2), Hoffmann (2), Weihs (2), Baal, Bexten, Brouwer

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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