Wildeshausen Es sah zunächst nicht nach einem deutlichen Sieg für die Basketballer des SC Wildeshausen gegen den TuS Bersenbrück aus. Zu fahrlässig verteidigten sie zu Beginn der Begegnung und gewährten ihren Gegenspielern somit einfache Punkte. Erst ab dem zweiten Viertel konnten die Kreisstädter ihrer Favoritenrolle gerecht werden und schließlich einen verdienten 105:76-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten aus Bersenbrück am 15. Spieltag der Bezirksliga Süd feiern.

Der Start in die Partie gestaltete sich schwierig, da sich Bersenbrück durch eine Reihe von erfolgreichen Dreipunktewürfen zunächst bis zum Ende des ersten Viertels eine 26:18-Führung erspielte. „Wir haben in diesem Spiel vor allem eine Sache gezeigt, die wir außergewöhnlich gut können – nämlich den Verzicht auf Defensivarbeit“, monierte SC-Trainer Edward Brouwer.

Doch mit dem Beginn des zweiten Spielabschnittes platzte bei den Gastgebern offenbar der Knoten, und sie drehten das Spiel mit 15 erzielten Punkten. Die Gäste kamen in zweiten Viertel hingegen nicht über 13 Zähler hinaus. Zur Pause führten die Wildeshauser Korbjäger mit 49:39. Auch machte sich mit fortschreitender Spieldauer der Vorteil bemerkbar, dass SC-Coach Edward Brouwer auf Auswechselspieler zurückgreifen konnte. Die Bersenbrücker, bei denen Frank Kaschek mit 24 und Jonas Stasun mit 26 Punkten die stärkste Gegenwehr leisteten, traten hingegen die Partie stark ersatzgeschwächt an und bestritten das Spiel mit nur fünf Feldspielern. „Es ist mir bewusst, dass es schwierig ist, sich für ein Spiel zu motivieren, wenn der Gegner nur mit fünf Spielern antritt. Trotzdem müssen wir den Ehrgeiz haben, das Spiel zu gewinnen“, sagte Brouwer.

Nach der Pause setzten sich die Wildeshauser immer weiter ab. Angeführt wurden sie dabei von Alex Grote und Manuel Möller, die zusammen 65 Punkte erzielten und für die Bersenbrücker kaum zu verteidigen waren. Zudem nutzte der SC immer wieder Ballverluste der Gäste aus und erzielte in schnellen Gegenzügen leicht eine Vielzahl an Punkten. Bereits zur letzten Viertelpause war die Partie vorentschieden, da Wildeshausen den Vorsprung auf 20 Punkte ausgebaut hatte.

Die Tabellenführung bleibt somit in Wildeshauser Hand, allerdings ist Konkurrent TSV Quakenbrück II immer noch zwei Spiele in Rückstand. Als nächstes wartet mit dem TuS BW Lohne ein direkter Verfolger auf den SC (16. Februar).

SC: Alexander Grote (45 Punkte), Manuel Möller (20), Christian Bexten (14), Andre Pavel (12), Thomas Leggewie (7), Rudi Finke (5), Alexander Baal (2), Christian Wendeln

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