Wildeshausen Die Bezirksliga-Basketballer des SC Wildeshausen sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet. In eigener Halle setzte sich die Mannschaft mit 85:74 gegen den Tabellenfünften aus Burg Gretesch Osnabrück durch.

Sportchef Michael Haake war zufrieden mit seiner Mannschaft: „Natürlich konnte man der Mannschaft anmerken, dass während der Feiertage andere Themen als Basketball im Vordergrund standen“, sagte er. „Dafür haben wir eine überzeugende Leistung gezeigt.“ Coach Edward Brouwer war dagegen etwas kritischer. Er bemängelte, dass es zwei Situationen in der Partie gab, in denen seine Schützlinge „das Spiel schon abgehakt“ hatten.

Das erste Viertel gestalteten die Teams ausgeglichen. Mehrfach wechselte die Führung, zum Ende des ersten Abschnitts stand es 22:20. SC-Trainer Brouwer hatte bereits nach vier Minute seinen Topscorer Alex Grote – nach zwei persönlichen Fouls – vom Platz nehmen müssen. „In dieser Situation haben wir gesehen, dass der SC nicht nur Alex ist. Bis zum Ende des Viertels haben wir gute Defensivarbeit geleistet“, so Sportchef Haake. Einzig bei einigen glücklichen Würfen des Gegners hatte Wildeshausen Pech.

Im zweiten Viertel kam Grote zurück und damit auch eine deutliche Führung, 33:24 nach 14 Minuten. Osnabrück konterte aber, verkürzte in den folgenden zwei Minuten auf 31:33. Davon ließ sich der SC aber nicht beeindrucken und ging mit einer Führung von acht Punkten in die Halbzeitpause.

Daran knüpften die Wildeshauser an und bauten ihren Vorsprung weiter aus (50:39). „Es ist einfach schade, dass wir in diesem Moment dann aufhören und das Spiel nicht schon entscheiden“, bemängelte Coach Brouwer. „So machen wir uns das Leben selber schwer.“ Dies passierte noch ein zweites Mal. In der 36. Minute nahm Brouwer eine Auszeit – Osnabrück hatte zu diesem Zeitpunkt auf 70:77 verkürzt.

Die Auszeit zeigte Wirkung, der Sieg war perfekt. Nach dem Spiel hob Michael Haake die Leistung van Manuel Möller hervor, der im Angriff und der Defensive fast 40 Minuten lang stark gespielt hatte. „Das war echt klasse“, so Haake. Da Konkurrent Quakenbrück verlor, steigen die Meisterschafts-Chancen des SC. „Für uns ändert sich nichts. Wir müssen alle Spiele bis zum Ende der Saison gewinnen.“

SC: Christian Bexten, Borchert Finke (14), Rudi Finke (11), Alex Grote (36), Tim Hoffmann (3), Manuel Möller (15), Dani Morina (4), Philipp Weihs (2)

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