WARDENBURG Einmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze, dazu zehn Teilnahmen in den Finals – die Schwimmer des Wardenburger SC haben bei den offenen Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn glänzende Leistungen geboten. „So viele Medaillen in der offenen Wertung haben wir noch nie gewonnen“, berichtete Pressewart Sönke Boden. Klar, dass Trainerin Kerstin Heeren mit den Leistungen ihrer Aktiven sehr zufrieden war.

Stein holt zwei Medaillen

Andreas Stein bot eine überragende Leistung. Er ging über 50, 100 und 200 Meter Brust an den Start. Nachdem er im Vorlauf über 50 Meter Brust das erste Mal in dieser Saison die Schallmauer von 30 Sekunden durchbrochen hatte (0:29,98 Minuten), konnte er sich im Finale noch einmal steigern und verpasste in 0:29,80 Minuten als Vierter den Medaillenrang aber knapp. Er unterbot bereits die Pflichtzeit von 0:30,00 Minuten für die offenen deutschen Meisterschaften 2011. Über 100 Meter Brust lief es dann noch besser. Stein blieb acht Zehntelsekunden unter seiner Jahresbestleistung und belegte im Finale in 1:04,07 Minuten Platz zwei. Über die 200 Meter Brust blieb Stein in 2:19,99 Minuten der „magischen Marke“ von 2:20,00 Minuten und stellte damit einen Vereinsrekord auf. Viel wichtiger: Mit seiner Zeit gewann er auch die offene Wertung und wurde Landesmeister. „Noch nie hat ein Schwimmer aus dem Landkreis Oldenburg einen offenen Landesmeistertitel geholt“, freute sich Sönke Boden.

Göthert in Bestform

Christian Göthert trumpfte ebenfalls auf. Über 100 Meter Freistil verbesserte er seine Bestzeit um eine halbe Sekunde und belegte in Vereinsrekordzeit von 0:52,57 Minuten im offenen Finale Platz vier. Den Bronzerang verpasste er nur um zwei Hundertstelsekunden. Über 100 Meter Rücken schaffte er es dann im Finale die Schallmauer von einer Minute zu knacken. In 0:59,97 Minuten (Vereinsrekord) wurde er Fünfter.

Über 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil beeindruckte der 20-Jährige. Göthert schlug über 50 Meter Rücken in 0:27,40 Minuten an und belegte im offenen Finale Platz drei. Über 50 Meter Freistil steigerte er sich von 0:24,11 Minuten aus dem Vorlauf auf 0:23,79 Minuten im offenen Finale und wurde Dritter. Er blieb damit zum ersten Mal unter 24 Sekunden und pulverisierte den Vereinsrekord, der zuvor bei 0:24,23 Minuten lag. Außerdem unterbot er die Pflichtzeit für die offenen deutschen Kurzbahnmeisterschaften (0:23,80 Minute).

Drei Wardenburger stark

Über die 50 Meter Freistil hatten außer Göthert auch Nils Boden und Johannes Rathjens das Finale erreicht. Boden verbesserte in seiner Paradedisziplin seine Bestzeit um fast eine halbe Sekunde und qualifizierte sich in 0:24,11 Minuten als Siebtschnellster. Rathjens schwamm im Vorlauf 0:24,03 Minuten. Im Finale steigerte er sich noch einmal und schlug in 0:23,93 Minuten als Fünfter an.

Rathjens erreichte auch das offene Finale über 100 Meter Freistil. Hier verbesserte er seine Bestzeit um eine Sekunde und belegte in 0:52,95 Minuten Platz sechs.

Für die letzte Finalteilnahme sorgte Stephan Jazbinsek. Er schlug im offenen Finale über die 50 Meter Schmetterling in 0:26,23 Minuten als Fünfter an und stellte eine Jahresbestleistung auf.

Staffeln gewinnen Bronze

Die bei der DM starken WSC-Staffeln zeigten auch auf Landesebene tolle Leistungen. So holten sich Göthert, Stein, Rathjens und Jazbinsek über die 4x50 Meter Lagen Platz drei. Über 4x50 Meter Freistil verbesserten Rathjens, Nils Boden, Göthert und Stein den bei der DM aufgestellten Vereinsrekord und belegten in 1:35,54 Minuten ebenfalls den Bronzerang.

Eine weitere Medaille für den Wardenburger SC gewann Milena Oltmann in der Jahrgangswertung. Sie belegte über 200 Meter Freistil im Jahrgang 1997 in 2:20,86 Minuten Platz zwei.

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