OLDENBURG Vergeblich wartete die Konkurrenz auf einen Ausrutscher von Tabellenführer Hürriyet bei Eintracht Delmenhorst. Auch die anderen Spitzenteams gaben sich keine Blöße. Munderloh verlor hoch gegen Tungeln (siehe Bericht Seite 45). Einen Offenbarungseid leistete der TSV Großenkneten, der gegen Tur Abdin sang- und klanglos einging und nun schon neun Punkte vom rettenden Ufer entfernt ist.

Jahn DelmenhorstTV Dötlingen 5:0. In einer einseitigen Partie dominierten die Gastgeber gegen einen Gegner, der versuchte, durch Konter zum Erfolg zu gelangen. Ohne Markus Knüppel angetreten waren die Dötlinger Möglichkeiten dahingehend allerdings sehr beschränkt. Jahn musste lange Zeit warten, bis der Führungstreffer gelang. Nach dem zweiten Jahn-Treffer war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen.

Tore: 1:0 Bubert (54.), 2:0 Wiebe (60.), 3:0 Bubert (70./FE), 4:0/5:0 Ruf (80./89.).

Delmenhorster TBSF Wüsting 5:2. Gegen einen schwachen Gegner hatten es die Delmenhorster nicht schwer, diesen ungefährdeten Sieg einzufahren. Dazu benötigten sie nur eine durchschnittliche Leistung. Noch vor dem Seitenwechsel langte die DTB-Offensivabteilung viermal zu. „Danach war die Luft bei beiden Mannschaften raus“, meinte der Delmenhorster Coach Thorsten Sander. Die Platzherren ließen es nach der Halbzeitpause ruhig angehen. Das ermöglichte den Gästen in der Schlussphase eine Ergebniskorrektur.

Tore: 1:0 Kuzmin (4.), 2:0 Hinze (15.), 3:0 Steinke (40.), 4:0 Bleiker (43.), 5:0 Morgner (65.), 5:1 Stittinger (80.), 5:2 Neumann (90.).

TSV Großenkneten – Tur Abdin 0:5. Hatte Großenknetens Trainer Maik Kerber bis zur 70. Minute gehofft, noch ein Remis in dieser unansehnlichen Partie erreichen zu können, musste er in der Schlussphase mit ansehen, wie seine Mannschaft auseinanderbrach. Hätte nicht TSV-Torhüter Oliver Steller einen guten Tag erwischt, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. „Meine Mannschaft bezeugte vor der Partie ihre Bereitschaft, alles geben zu wollen. In den wichtigen Zweikämpfen konnte sie dieses Vorhaben nicht umsetzen“, meinte ein enttäuschter Trainer.

Tore: 0:1 D. Yousef (7.), 0:2 Yalcin (70.), 0:3 Y. Yousef (73.), 0:4 Uyar (85.), 0:5 Y. Yousef (90.).

Baris – VfR Wardenburg 1:4. Nach diesem klaren Erfolg hatte es im ersten Abschnitt nicht ausgesehen. Die Gäste kamen nicht richtig in die Zweikämpfe und überließen Baris das Feld. Über eine höhere Pausenführung der Platzherren hätten sich die Spieler von Klaus Delbanco nicht beklagen brauchen. Das Bild änderte sich aber nach dem Wechsel schlagartig. Die Defensivabteilung hatte sich nun auf den Gegner eingestellt und der starke Marco Ulpts kurbelte das Spiel nach vorne an. Mit schnellen Kombinationen wurden Lücken in die Baris-Abwehr gerissen, die entsprechend ausgenutzt wurden.

Tore: 1:0 Emin (22.), 1:1/1:2 Marcel Schmidt (52./62.), 1:3 Lange (63.), 1:4 Peters (71.).

Eintracht Delmenhorst – RW Hürriyet 2:5. Mit einer verdienten Einracht-Führung wechselten beide Mannschaften die Seiten. Bis dahin spielten die Platzherren auf dem gleichen Niveau wie es der Tabellenführer vermochte. Das sollte sich allerdings nach dem Seitenwechsel ändern. Nun heizte Hürriyet den Einheimischen kräftig ein, so dass diese kaum noch Luft holen konnten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Überlegenheit auch in Toren ausdrücken sollte. Das ließ dann auch nicht lange auf sich warten.

Tore: 1:0 Ataiel (8.), 1:1 Serkan (26.), 2:1 Praier (42.), 2:2 Sinan (58.), 2:3 Güner (61.), 2:4 Sinan (73.), 2:5 Cengiz (88./FE).

FC HudeDelmenhorster BV 2:3. „Meine Mannschaft ist einfach in den entscheidenden Momenten noch zu grün, um solche Niederlagen zu verhindern“, meinte Hudes Coach Peter Böschen, der weiter vorsichtig formulierte: „Unser Verhältnis zu Schiedsrichter Tan ist nicht das Beste. Es hat sich durch das heutige Spiel auch nicht verbessert“, sagte er und spielte auf den Foulelfmeter für die Gäste an, der diese kurz vor dem Wechsel in Führung brachte. DBV-Coach Dirk Musiol meinte, dass sich seine Mannschaft diesen Sieg durch den starken Einsatzwillen verdient habe.

Tore: 0:1 Winkler (6.), 1:1 Sauer (22.), 1:2 Nordhold (42./FE), 2:2 Linnemann (60.), 2:3 Azadzoy (85.).

SVG Berne – Hicretspor 3:4. „Was meine Mannschaft heute geboten hat, war einfach eine Frechheit“, meinte ein völlig frustrierter Heimtrainer Uwe Neese. Er bemängelte an seinem Team all das, was es beim Sieg vor einer Woche bei Tur Abdin noch ausgezeichnet hatte: “Es war keine Laufbereitschaft und Einsatzwillen erkennbar. Ich habe bei keinem meiner Spieler erkannt, dass er diese Begegnung gewinnen will“, noch einmal Neese. Dabei hätte es nicht schlecht angefangen gegen einen Gegner, der ebenfalls ein schwaches Spielniveau an den Tag gelegt habe und gegen den man unbedingt hätte gewinnen müssen. Im zweiten Abschnitt reduzierten sich beide Mannschaften personell. Bernes Röhrecke (64.) und Gästespieler Cevik (84.) sahen jeweils die Ampelkarte.

Tore. 1:0 Röll (10.), 1:1 Cakmak(12.), 1:2 Gülbay (20.), 2:2 Röll (35.), 2:3 Cakmak (53.), 2:4 Öser (55.), 3:4 Gerhard (83.).

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