LANDKREIS Die Spitzenbegegnung in der Fußball-Kreisliga entschied Jahn Delmenhorst beim schwachen DTB für sich. Vom Spielausfall Tungeln gegen Baris profitierte der VfR Wardenburg, der sich durch einen klaren Sieg bei Hicretspor an Tungeln vorbei auf Platz vier schob. Die zweite Niederlage nach der Winterpause erlitten die Sportfreunde Wüsting.

Delmenhorster TB – Jahn Delmenhorst 0:4. Drei frühe Tore hatten die Frage nach dem Sieger dieser Spitzenbegegnung schnell beantwortet. Diese erzielte Jahn gegen eine Mannschaft, die nach Aussage ihres Trainers Thorsten Sander überhaupt nicht auf dem Platz war und keine Gegenwehr leistete. Etwas besser sei es im zweiten Abschnitt gewesen. Aber es reichte nicht, um den Tabellenzweiten in Bedrängnis zu bringen. DTB-Akteur Swatschina sah in der 80. Minute die Ampelkarte.

Tore: 0:1 Bubert (10.), 0:2 Brünjes (18.), 0:3 Regner (24.), 0:4 Muslija (84.).

Delmenhorster BVTV Dötlingen 0:4. „Dieser Sieg war hochverdient“, meinte Dötlingens Trainer Dirk Kwasny. Mit dem schwer bespielbaren Boden sei sein Team wesentlich besser klar gekommen und hätte weitere Tore erzielen können. Nur nach der Ampelkarte gegen Brandt (61.) sei seine Mannschaft kurz ins Schwimmen geraten. Aber die Abwehr stand in dieser Phase sehr gut und spätestens nach der Roten Karte gegen den DBVer Zowikowski wegen einer Notbremse (83.) übernahm Dötlingen wieder das Zepter.

Tore: 0:1/0:2 Metschulat (38./47.FE), 0:3 Knüppel (51.), 0:4 Scheller (85.).

TSV GroßenknetenSVG Berne 0:1. Gegen einen sehr schwachen Gegner habe sein Team es nicht verstanden, daraus Kapital zu schlagen, meinte TSV-Trainer Maik Kerber. „Wenn wir so gespielt hätten, wie Freitagabend im Abschlussspiel beim Training, hätten wir die Begegnung klar gewonnen“, meinte der Coach. Berne machte aus seiner einzigen Möglichkeit ein Tor und geriet danach zunächst nicht mehr in Gefahr. Erst in der Schlussviertelstunde wären die Platzherren etwas torgefährlich gewesen. Aussichtsreich vergab Dirk Haake kurz vor dem Ende der Begegnung die Ausgleichsmöglichkeit.

Tor: Gerhardt (24.).

SV Hicretspor – VfR Wardenburg 0:4. Die offensive Spielweise mit drei Stürmern zahlte sich für die Wardenburger aus, die von Beginn an Druck entwickelten und den Platzherren wenig Luft zum Atmen ließen. Es dauerte aber eine halbe Stunde, bis diese Überlegenheit auch zählbar wurde. Ein weiterer Treffer nach einer Ecke von Marco Asche wurde von einem Abwehrspieler der Heimmannschaft begünstigt. Eine Ampelkarte gegen den Wardenburger Nendza (70.) sollte sich nicht negativ auf das Spiel des VfR auswirken. Hicretspor vermochte diesen Vorteil nicht zu nutzen und kassierte in den Schlussminuten zwei weitere Gegentore.

Tore: 0:1 Hörnlein (30.), 0:2 (38./ET), 0:3 Ulpts (89.), 0:4 Staab (90.).

SV Tur Abdin – FC Hude 1:4. „Der Torwart unserer Gastgeber hat das Spiel für uns entschieden“, merkte fairerweise der Huder Trainer Peter Böschen an. Ansonsten sei das Spiel relativ ausgeglichen verlaufen mit leichten Feldvorteilen der Aramäer. Dadurch hätten sich aber immer wieder Kontermöglichkeiten ergeben, die Hude nicht konsequent genutzt hätte. Durch einen Foulelfmeter war Abdin in Führung gegangen. In unnachahmlicher Manier war es auf Hudes Seiten einmal mehr Mario Klostermann, der mit zwei platziert getretenen Freistößen die Begegnung noch vor dem Wechsel in andere Bahnen lenkte.

Tore: 1:0 Yacoub (21./FE), 1:1/1:2 Klostermann (37./44.), 1:3 Loseken (88.), 1:4 Karger (90.).

VfL Stenum II – RW Hürriyet 0:2. „Wir haben aus der Anfälligkeit der RW-Abwehr kein Kapital geschlagen“, ärgerte sich VfL-Trainer Uwe Steffen. Bereits zur Pause stand das Ergebnis fest, nachdem die Stenumer Reserve im ersten Durchgang zu unkonzentriert agierte. Auch nach dem Wechsel plätscherte die Partie vor sich hin, und Stenum II setzte gegen den Tabellenführer nicht entschieden nach. Somit blieb eine Überraschung wie beim 3:1-Hinspielsieg aus.

Tore: 0:1 Al Abt (20./FE), 0:2 B. Üler (34.).

SF WüstingEintracht Delmenhorst 0:2. „Meine Mannschaft hat nicht zu ihrem Spiel gefunden. Dadurch konnten wir keinen Druck erzeugen, der gegen Eintracht erforderlich gewesen wäre, um zum Erfolg zu kommen“, meinte Wüstings Trainer Burkhard Heinemann. Die Gäste hätten wesentlich besser gespielt und hätten klare spielerische Vorteile gehabt, meinte er weiter. Trotz allem hätten die Wüstinger fast noch ein torloses Unentschieden halten können. Doch in den Schlussminuten kam Eintracht noch zu zwei weiteren Toren und holten sich dadurch den Lohn ihrer guten Arbeit.

Tore: 0:1 Himmelspach (83.), 0:2 Flörke (86.).

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