Wardenburg Der VfR Wardenburg hat den Einzug in die nächste Runde des Fußball-Bezirkspokals geschafft. Gegen SV Eintracht Oldenburg gewann das Team von Sören Heeren mit 3:2 (2:1). Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung von SV-Akteur Joshua Freese.

Als Underdog waren die Wardenburger in die Partie gegangen und belohnten sich bereits nach elf Minuten für eine gute Phase zu Beginn mit dem 1:0 durch Sebastian Vogelsang. Kurz darauf dann der Schockmoment im Wardenburger Fußballstadion: Nach einem Zweikampf im Mittelfeld wurde Eintracht-Spieler Joshua Freese schwer am Brustkorb getroffen. „Er hat danach kaum noch Luft bekommen und hatte Kreislaufprobleme“, berichtete VfR-Coach Heeren. Trotzdem ging es zunächst noch vier Minuten weiter – bis die Partie mit einem Elfmeterpfiff für eine halbstündige Behandlungspause unterbrochen wurde. Während Freese mit dem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht wurde, ging es auf dem Platz mit dem Ausgleichtreffer für Oldenburg durch Hendrik Wiemken weiter (29. Minute).

Doch vom zwischenzeitlichen 1:1 ließen sich die Gastgeber nicht beirren. Immer wieder tauchte Wardenburg gefährlich vor dem Gästetor auf. Die erneute Führung erzielte Tim Conring (35.). Nach einem feinen Pass aus dem Mittelfeld tauchte Patrick Janzen vor Torhüter Bastian Rieger auf, der konnte den Schuss nur seitlich abwehren, und Conring staubte trocken ab. Auch danach stand Conring im Fokus. Mehrfach tauchte er freistehend vor dem Gästekeeper auf, die Führung weiter auszubauen gelang aber nicht.

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Die schwache Chancenverwertung rächte sich im zweiten Abschnitt. Hier erzielte Darian Kruse den 2:2-Ausgleich (55. Minute) und sorgte zumindest vom Ergebnis für Spannung. Die Gastgeber blieben nämlich spielbestimmend und sorgten durch den zweiten Treffer von Tim Conring für die Entscheidung (80.). „Wir hätten heute auch gut und gerne mit 7:1 vom Platz gehen können“, ärgerte sich Coach Heeren über die liegengelassenen Chancen.

Für sein Team geht es am nächsten Wochenende in Runde zwei gegen Eversten. „Hier sehe ich die Chancen bei 50 Prozent“, so der Trainer, der trotz des Sieges noch Worte an Joshua Freese richtete. „Ich übermittle ihm die besten Genesungswünsche.“

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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