Harpstedt /Wildeshausen Eine knappe 30:33-Niederlage (17:17) mussten die Landesklasse-Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen im Spiel gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn einstecken. Lange Zeit hatte das Team von Coach Udo Steinberg Spiel und Gegner gut im Griff, doch kurze Auszeiten der Gäste nutzten die Friesländerinnen konsequent aus, setzten sich in der Schlussphase entscheidend ab und kamen so zu einem etwas glücklichen aber auch verdienten Sieg.

„Diese Niederlage war völlig unnötig. Mir ist es unverständlich, dass kurze Zeiten der Unkonzentriertheit das Spiel noch kippen ließen und wir nicht in der Lage waren, uns noch einmal heranzukämpfen“, zeigte sich der HSG-Trainer enttäuscht. Dabei lief es nach etwas holperigem Start richtig rund, denn die Steinberg-Sieben nutzte Ballgewinne aus einer sicheren Deckung über Tempospiel immer wieder zu einfachen und schnellen Toren und setzte sich so bis Mitte der ersten Hälfte auf 10:5 ab.

Zwar kamen die Gastgeber-innen in der Folge noch einmal auf drei Tore heran, doch konterten die Gäste sofort wieder und setzten sich auf 11:16 (25.) ab. Für die übrigen fünf Minuten hatte Steinberg aber nur ein Kopfschütteln übrig. In der Deckung fehlten die Absprachen, Zweikämpfe wurden nicht mehr energisch geführt und im Angriff fehlte die Linie. Das nutzten die Friesländerinnen und gingen mit sechs Toren in Folge in Führung.

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Nach der Pause sorgte Steinbergs Team mit der 22:20-Führung für einen kurzen Lichtblick. Dann häuften sich wieder Probleme in der Deckung, die von den Rückraumschützinnen der Gastgeber-HSG ausgenutzt wurden. So konnte die Heimmannschaft die Partie auch gleich wieder zu einer stattlichen 28:23-Führung (48.) drehen.

Trotz kurzer Deckung gegen die Haupttorschützinnen kam die Steinberg-Sieben aber nicht näher heran, weil ihr im Angriff zu viele Fehler unterliefen und oft den Ball verlor. Doch selbst als Inken Schaper 80 Sekunden vor dem Ende auf 30:32 verkürzte, war zumindest noch ein Remis möglich. Allerdings setzte Anika Steinmetz mit dem letzten Treffer den endgültigen Schlusspunkt und die Steinberg-Sieben musste ohne Punkt den Heimweg antreten.

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