Wüsting Am Ende jubelten die Frauen des TV Jahn Delmenhorst: Beim Fußball-Hallenturnier der Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen setzten sich am Sonnabend die Delmenhorsterinnen in einem temporeichen Finale gegen Werder Bremen II mit 1:0 durch. Die Gastgeberinnen schafften es nur auf einen enttäuschenden siebten Platz. Im gesamten Turnier konnte die Mannschaft von Trainerin Sylvia McDonald nur einen Sieg gegen den VfL Stenum im Spiel um die Plätze sieben und acht einfahren.

In einer gut besuchten Halle sahen die Zuschauer ein sehr fair ausgetragenes Turnier auf einem hohen spielerischen Niveau. In zwei ausgeglichenen Gruppen setzten sich jeweils die Favoriten durch. In Gruppe A wurde der spätere Turniersieger aus Delmenhorst mit sieben Punkten Erster, die Gruppe B gewann das Team des SV Werder mit ebenfalls sieben Punkten. Die Wüstinger Frauen wurden mit nur einem Punkt Letzter der Gruppe B.

Im ersten Halbfinale besiegte der TV Jahn den TuS Büppel mit 1:0, das zweite Halbfinale gewannen die Spielerinnen des SV Werder Bremen II mit 4:1 gegen den BV Cloppenburg II. Im Spiel um die Plätze fünf und sechs zwischen den beiden Überraschungsteams aus Friedrichsfehn und Aurich gewann der SV Friedrichsfehn mit 2:1. Das kleine Finale konnte der BV Cloppenburg anschließend erst im Neunmeterschießen mit 6:5 für sich entscheiden.

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Die Jahn-Frauen durften sich nicht nur über den Turniersieg freuen, sie stellten außerdem mit Nathalie Heeren mit vier Treffern die beste Torschützin sowie mit Simone Wimberg die von allen Mannschaften gewählte beste Spielerin. Als beste Torhüterin wurde Carina Schoone (SpVg Aurich) ausgezeichnet.

Trotz des enttäuschenden Abschneidens nahm die ehemalige Co-Trainerin McDonald, die den Cheftrainerposten in der Winterpause nach dem Rücktritt von Ralf Eilenberger übernommen hatte, Positives aus dem Turnier mit. „Wir haben nur drei Gegentore bekommen.“ Trotzdem, das habe das Turnier verdeutlicht, warte noch viel Arbeit auf sie, um ihr Team für die in zwei Wochen beginnende Rückrunde der Regionalliga-Nord fit zu machen und den drohenden Abstieg zu verhindern. „Wir müssen viele Dinge verbessern, vor allem in der Offensive“, weiß Sylvia McDonald. Bisher fand die Vorbereitung allerdings ausschließlich in der Halle und im Kraftraum statt. „Wir haben schon viel im taktischen Bereich gearbeitet, da habe ich auch schon gute Ansätze gesehen.“ Verstärkungen für das Projekt Klassenerhalt könnten dabei aus der zweiten Mannschaft kommen. „Wir haben intern schon darüber gesprochen“, so McDonald.

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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