Ahlhorn Die größte Überraschung bei der ersten Hallenfußball-Kreismeisterschaft der Frauen gelang dem VfL Wittekind Wildeshausen: Bis ins Finale schaffte es der Kreisligist um Trainer Andreas Helms. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten“, kommentierte er nach dem Endspiel.

Dieses entschied der TV Jahn Delmenhorst mit 3:1 für sich. Dabei hatte Wildeshausen bereits in der zweiten Minute das erste Tor der Partie erzielt. Den Vorsprung hielten die Wildeshauserinnen vier Minuten lang gegen das Oberliga-Team von Trainer Claus-Dieter Meier.

Doch länger konnten die VfL-Spielerinnen mit dem erfahreneren Gegner nicht mithalten: In der sechsten Minute glichen die Delmenhorsterinnen aus und erhöhten wenig später sogar auf 2:1. In der vorletzten Minute erzielte der Favorit das dritte Tor, das auch die gute Wildeshauser Torhüterin Vanessa Helms nicht verhindern konnte.

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Der VfL hatte in den Spielen zuvor mit einem schnellen Sturm gepunktet. Nach Ballverlusten der Gegner vor dem eigenen Tor setzten die VfL-Spielerinnen immer wieder zu Kontern an. Doch an Delmenhorst scheiterte diese Taktik, nachdem sie immerhin einen Treffer ermöglicht hatte.

„Wir hatten uns vorgenommen, unter die ersten vier zu kommen. Ich bin stolz auf mein Team und sehr zufrieden mit den Spielerinnen“, sagte Jahn-Trainer Meier nach der gewonnenen Meisterschaft.

Im Spiel um Platz drei besiegten die Sf Wüsting-Altmoorhausen den TSV Ippener mit 2:1. In der Vorrunde hatte das noch anders ausgesehen: Als Gruppenerster war der TSV Ippener ins Halbfinale gezogen. Seinen Kontrahenten um Platz drei hatte der TSV in dieser Phase noch knapp mit 1:0 besiegt.

Im Halbfinale gegen Delmenhorst kassierten die Sf Wüsting-Altmoorhausen bereits in der zweiten Minute ein Gegentor. Sie konnten aber mit harter Abwehrarbeit bestehen. In der fünften Minute vergab Delmenhorst einen Strafstoß, 30 Sekunden vor Partieende saß aber der zweite zum 0:2-Endstand.

Im anderen Halbfinale stießen die Wildeshauserinnen auf den TSV Ippener und besiegten den Bezirksligisten mit 2:1. In dieser Partie gewannen sie durch schnelle Gegenstöße, ließen den TSV Ippener aber sehr häufig im eigenen Strafraum agieren.

Der VfL Stenum besiegte die Sf Littel-Charlottendorf im Penalty-Schießen um Platz fünf mit 4:2, der Ahlhorner SV landete im Vergleich mit dem FC Huntlosen nach einem 2:0 auf dem siebten Rang.

Die Siegerehrung nahm Imke Wübbenhorst, aktuelle Bundesligaspielerin beim BV Cloppenburg, vor.


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Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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