LANDKREIS In etwas mehr als drei Wochen beginnt die Rückrunde der Fußball-Kreisliga der Frauen, in knapp zwei Wochen finden die ersten Nachholspiele statt. Die NWZ schaut im Vorfeld auf die Erwartungen der Teams an die Rückrunde. Im zweiten Teil: SW Oldenburg, TV Munderloh, VfL Stenum, SG Polizei SV Oldenburg/ BSV Benthullen, Jahn Delmenhorst/TSV Ippener, FC Huntlosen und die SG Hude/ Vielstedt.

FC Huntlosen: Die Bilanz ist ernüchternd: Im Schnitt kassiert der FCH zehn Gegentore pro Spiel, erst einen Sieg – 5:2 gegen Hude/ Vielstedt – fuhr das Team von Trainer Roland Schröder ein. Trotz des vorletzten Platzes und den meist deftigen Niederlagen bekommen die Huntloserinnen jedoch immer wieder anerkennende Worte von den gegnerischen Trainern. Denn der FC lässt nicht den Kopf

hängen. Doch eine Verbesserung der Platzierung scheint kaum möglich. Zum Tabellennachbarn Jahn/Ippener beträgt der Abstand schon sieben Punkte.

VfL Stenum: Mit vier Siegen und einem guten zehnten Platz machte der Kreisliga-Neuling in der Hinrunde auf sich aufmerksam. „Besonders haben wir uns über den überraschenden Erfolg gegen den VfL Oldenburg gefreut“, sagte Peter Ahrens, Trainer der Stenumerinnen. Überragend in den Reihen war bislang Sarah Berger. Das Offensivtalent schoss knapp 30 der insgesamt 39 Stenumer Tore. Auch in der Rückrunde will der Neuling den einen oder anderen Gegner ärgern.

SG FC Hude/ TuS Vielstedt: Eine rabenschwarze Hinrunde haben die Fußballerinnen der SG hingelegt. Alle Spiele gingen verloren, das Torverhältnis des Schlusslichts von 11:80 nach zwölf Spielen spricht für sich. Im Vorjahr lautete das Verhältnis nach drei Siegen und einem Remis immerhin noch 30:105. Eine deutliche Verbesserung in der Tabelle scheint nicht in Sicht.

TV Munderloh: Eine bessere Platzierung als den neunten Rang hatte sich Munderlohs Übungsleiter Richard Nowak nach dem Ende der Hinrunde vorgestellt. „Nach gutem Start folgte eine Niederlagenserie, die uns aus dem Konzept gebracht hat“, so Nowak. Das Hauptproblem bei den Munderlohern ist die Abwehr, die in 12 Begegnungen 27 Gegentore zulassen musste. Hoffnung besteht, dass Torhüterin Ilona Hattermann im Spiel am Sonnabend, 14. Februar, beim Post SV Oldenburg II wieder mit dabei ist. Eine Platzierung wie der sechste Rang in der vergangenen Saison ist dem TV zuzutrauen.

SW Oldenburg: „Wir haben zu viele Punkte in der Hinrunde liegen gelassen“, ist sich das SWO-Trainergespann Sven de Vries und Frank Walter einig. Vor allem die Spiele gegen die großen Favoriten gingen teilweise unnötig verloren. Die Marschrichtung ist klar: Nun müssen die liegen gelassenen Punkte in der Rückrunde geholt werden, denn SW hat sich eine Platzierung unter den ersten Fünf vorgenommen.

SG Polizei SV Oldenburg/BSV Benthullen: Die Hauptsorgen bei der SG liegen im personellen Bereich, oftmals musste der Tabellenelfte in Unterzahl antreten. Hinzu kam der Trainerwechsel – Markus Müller übernahm während der Hinrunde das Amt von Ahmet Forkal. Mittlerweile hat sich der neue Coach in sein Amt eingearbeitet, und die Suche nach neuen Spielerrinnen läuft auf Hochtouren. Für die SG ist ein Platz unter den ersten zehn durchaus drin.

SG TV Jahn Delmenhorst/TSV Ippener: Gespickt mit B-Juniorinnen, startete die Spielgemeinschaft gut in die Saison. Doch zum Ende der Hinrunde lief es nicht mehr ganz so gut für die Mannschaft, die letzten drei Spiele gingen allesamt verloren. Nur Platz zwölf blieb dem Kreisliga-Neuling von Trainerin Diana Decker damit. Er kassierte 57 Gegentore in zwölf Spielen.

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