WILDESHAUSEN „Zweieinhalb“ Vollblutsportler sind seit August helfende Kräfte für den VfL Wittekind Wildeshausen. Tim Albus, der seit seinem vierten Lebensjahr Fußball spielt, macht sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei dem Sportverein. Neben dem 19-jährigen Wildeshauser tut dies auch Ole Goyert (19) aus Hoykenkamp, der Handball in der Oberliga spielt. Beim VfL ist er jedoch nur als halbe Kraft angestellt, denn die andere Zeit seines Freiwilligendienstes verbringt er beim TV Neerstedt. Vollblutfußballer Sascha Abraham (21) aus Wilhelmshaven absolviert seine Ausbildung zum Sportfachmann beim Verein.

Die drei Sportler decken unterschiedliche Bereiche im VfL ab. „Ich trainiere unter anderem die B-Jugendmannschaft und übernehme die Pflege des Geländes“, erzählt Albus. „Achtzehn Stunden im Monat gestalten unsere FSJler den Sportunterricht an Grundschulen mit“, ergänzt Wolfgang Sasse, Vorsitzender des VfL. Für Goyert ist das genau das Richtige: „Ich möchte Sport und Deutsch auf Grundschullehramt studieren. Dieses Jahr ist ein Selbsttest für mich, ob ich überhaupt mit kleinen Kindern umgehen kann.“ Auch Albus möchte Lehrer werden. Beim VfL habe er die Möglichkeit, mit Kindern aller Altersgruppen in Kontakt zu kommen. Für den organisatorischen Bereich ist Abraham zuständig. Während seiner dreijährigen Ausbildung muss er unter anderem Spielpläne erstellen, sich um das Mitgliederwesen kümmern und Sportveranstaltungen organisieren. „Ich liebe Sport über alles, da ist diese Ausbildung genau das Richtige für mich“, sagt er. Ursprünglich habe er vorgehabt, Sportfitnesskaufmann zu werden. Zusammen mit Ottmar Jöckel, stellvertretender Vorsitzender des VfL, habe er sich umentschieden, um ein breiteres Tätigkeitsfeld zu erlernen. Neben dem Organisationswesen wird Abraham trotzdem auch im Fitnessbereich ausgebildet, denn er lernt bei Rainer Saug vom Fitnesscenter Gym 80.

Einen Wandel in der ehrenamtlichen Tätigkeit sagt Sasse voraus: „Der FSJler wird zur Bezugsperson für die Kinder und Jugendlichen, wir beziehen ihn in die Planung mit ein und nach einem Jahr muss er uns wieder verlassen. Daher werden wir die nächsten Jahre wohl eher auf Auszubildende setzen, die uns drei Jahre kontinuierlich erhalten bleiben.“

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