WILDESHAUSEN Zu unkonstant agierten die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen in ihrer Saisonauftaktpartie bei der SpVgg Gaste-Hasbergen. Unerklärliche Einbrüche verhinderten beim 1:3 (15:25, 25:23, 22:25, 7:25) einen durchaus möglichen Sieg.

Die erste Hiobsbotschaft für den VfL gab es schon vor dem Spiel, da Ludger Ostermann kurzfristig ausfiel. So hatte der VfL keine Möglichkeiten zu wechseln.

Den Beginn des ersten Satzes gestaltete der VfL offen, führte sogar mit 10:9. Dann zeigte sich, dass die Wechsel gegen den Libero Helge Mildes und der Annahmeriegel noch nicht eingespielt waren. Viele leichte Fehler im Aufbau ließen die Hasberger zu neun Punkten am Stück kommen. „Damit war der erste Satz auch schon verloren“, konstatierte VfL-Spielertrainer Frank Gravel.

Im zweiten Satz lief es besser für Wildeshausen. In der Abwehr wurden Bälle erkämpft und im Angriff verwertet. Nach zwei leichten Angriffsfehlern schien der Satz beim 15:19 jedoch zu Ungunsten des VfL zu kippen. „Dann stimmte aber der Kampfgeist“, lobte Gravel nach der Partie. Denn mit guten Aufschlägen holten sich die Wildeshauser doch noch den zweiten Satz. Mit Rückenwind ging das Team dann in den dritten Durchgang. Schnell führte es mit 6:1. Starke Sprungaufschläge das Gegners führten jedoch zunächst zum Ausgleich und später zur 19:17-Führung für Hasbergen.

Als der VfL dann die nächsten vier Punkte am Stück machte, schien er die Partie im Griff zu haben. Die nächsten beiden Angriffe der Wildeshauser flogen dann jedoch ins Aus. Es folgten zwei schwache Annahmen zum Satzball des Gegners. Den ersten wehrte der VfL noch ab, um dann mit einem Aufschlagfehler dem Gegner den Satz zu schenken.

„Was dann im vierten Satz passierte, war unerklärlich“, ärgerte sich Gravel. Nach einer 6:5-Führung für Wildeshausen ging plötzlich nichts mehr. Die folgenden 18 Punkte gewann alle der Gegner. Kein einziger Angriff wurde verwertet. Entweder flogen die Bälle ins Aus, in den Block, oder wurden abgewehrt.

„Diesen Satz sollte man ganz einfach schnell vergessen“, meinte der VfL-Trainer. Positiv sei allein die Leistung im zweiten und dritten Satz gewesen, die zeige, dass der VfL in der Verbandsliga bestehen könne. Gravel: „Das müssen wir in Zukunft über die gesamte Spieldauer zeigen.“ Für den Klassenerhalt müsse man andere Gegner als Gaste-Hasbergen schlagen. Mit der Niederlage hat sich allerdings der Druck vor dem Heimspieltag deutlich erhöht.

VfL-Kader: Frank Gravel, Helge Mildes, Jens-Uwe-Prütz, Claus Meyer, Andreas Fortmann, Joachim Lührs, Markus Schindler.

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