Wildeshausen An der eigenen Chancenverwertung sind die Fußballer des VfL Wildeshausen am Sonntagnachmittag im Landesliga-Auswärtsspiel beim TSV Oldenburg gescheitert. „Das war selten dämlich“, schimpfte Trainer Marcel Bragula. „Wenn du so viele Chancen versiebst, kannst du nicht gewinnen. Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, erklärte der VfL-Coach das unnötige 2:3 (1:0) in Oldenburg.

Dabei hätten die Wildeshauser die drei Punkte im Abstiegskampf so dringend nötig gehabt, nachdem der direkte Konkurrent SV Holthausen-Biene am Freitagabend überraschend in Bad Rothenfelde 5:3 gewonnen hatte. Und die Partie begann aus VfL-Sicht sogar sehr verheißungsvoll, denn die Gäste hatten im ersten Abschnitt auf dem Kunstrasenplatz des Gegners alles im Griff. Vor dem eigenen Tor ließ Wildeshausen kaum etwas zu, nach vorne gelangen immer wieder gefährliche Aktionen. Für den verdienten Führungstreffer musste dann eine Standardsituation herhalten. Eine kurz ausgeführte Ecke von Lukas Schneider brachte Maximilian Seidel flach in den Fünfmeterraum, wo er im aufgerückten Abwehrchef Lennart Flege einen dankbaren Abnehmer fand (35. Minute). Sascha Görke und Tom Schmidt hätten vor der Pause das Ergebnis noch erhöhen müssen, scheiterten aber jeweils am starken TSV-Torhüter Thorben Engelbart.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Tabellen-13. tonangebend und hatte Pech, dass Lukas Schneider nach einem Freistoß von Jan Lehmkuhl die Kugel mit dem Hinterkopf an den Außenpfosten setzte. Danach kam es, wie es kommen musste: Mit einem aus VfL-Sicht umstrittenen Foulelfmeter gelang Remigius Wild der Ausgleich für den TSV (58.). Lennart Feldhus sollte zuvor Tibor Braun im Strafraum gefoult haben – die Wildeshauser reklamierten vergeblich eine Schwalbe des Oldenburgers. Als dann Johannes Wielspütz die Platzherren erst mit einem 20-Meter-Flachschuss plus glücklicher Unterstützung des Innenpfostens (73.) und dann mit einem direkten Freistoß (87.) zum 3:1 in Führung schoss, schien das Schicksal der Gäste besiegelt. Doch der VfL, der zuvor schon durch den eingewechselten Rene Tramitzke (68./71.) und Tom Schmidt (71.) weitere Möglichkeiten versiebt hatte, kämpfte weiter. Hoffnung keimte auf, als Jan Lehmkuhl per Strafstoß auf 2:3 verkürzte (90.). Doch mehr gelang den Wildeshausern trotz dreiminütiger Nachspielzeit nicht.

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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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