WILDESHAUSEN Einen rabenschwarzen Spieltag erlebten die Volleyballer des VfL Wildeshausen II in der Bezirksliga. In eigener Halle an der Konradstraße musste sich das Tabellenschlusslicht am Sonnabend sowohl dem Elsflether TB (2:3) als auch dem TuS Zetel (0:3) geschlagen geben.

Zum wiederholten Male war Carsten Kloster wegen Personalproblemen gezwungen, die ungewohnte Rolle des Zuspielers zu übernehmen. Dadurch fehlte dem VfL der wichtigste Akteur in der Annahme. Trotzdem startete gegen Elsfleth gut und hatte beim Stand von 23:20 Chancen, den ersten Satz für sich zu entscheiden. „Aufgrund schlechter Schiedsrichterleistungen konnten wir die Führung aber nicht nutzen“, erklärte Spielertrainer Christoph Hülsmann. Er bemängelt, dass technische Fehler der Elsflether nicht abgepfiffen worden seien. So zog der ETB noch vorbei und sicherte sich mit 25:23 den ersten Satz.

Der VfL zeigte eine Reaktion und gewann die nächsten beiden Sätze souverän mit 25:13 und 25:17. Die Landkreis-Volleyballer dominierten den Gegner jetzt, Elsfleth reagierte nur noch. Nach einem frühen Rückstand in Satz vier konnte der VfL nicht mehr aufholen und so glich der ETB mit einem 25:20 nach Sätzen aus – die Entscheidung fiel im Tiebreak. Beide Mannschaften kämpften verbissen und auf Augenhöhe. Beim Stand von 14:14 leistete sich Wildeshausen dann zwei einfache Fehler, die die Gäste dankend annahmen und das Spiel mit 16:14 für sich entschieden.

Der zweite Gegner an diesem Tag, der TuS Zetel, ließ von Beginn an kaum Hoffnung aufkommen, dass der VfL zumindest zwei Punkte daheim behalten könnte. Lediglich im ersten Satz konnten die Wildeshauser zeitweise mithalten, verloren aber trotzdem mit 21:25. In den beiden folgenden Sätze reagierte man dann nur noch, der TuS setzte sich zweimal klar mit 25:16 durch und rangiert nun auf Platz drei der Tabelle.

Der VfL Wildeshausen II behält nach diesem Heimspieltag weiter die Rote Laterne des Tabellenletzten, in Gedanken bereitet sich Spielertrainer Hülsmann bereits auf die kommende Spielzeit vor: „Diese Saison ist abgehakt, nun müssen wir nach vorne schauen und uns erst einmal für die nächste Saison neu sammeln.“ Die wird wieder in der Bezirksliga stattfinden: Ein Abstieg ist nicht möglich, da lediglich sieben Mannschaften in der Bezirksliga II spielen.

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