Ganderkesee Das Fußball-Vorbereitungsturnier um den „Sport-Duwe-Cup“ in Ganderkesee war ein voller Erfolg. Im Finale des mit acht Mannschaften bestückten Wettbewerbs setzte sich der VfL Stenum gegen den FC Hude mit 3:2 nach Elfmeterschießen durch. Kurios: Auch in den beiden Halbfinalspielen musste der jeweilige Gewinner im Entscheidungsschießen ermittelt werden. Dabei blieben der VfL Wildeshausen und die zweite Elf des TSV Ganderkesee auf der Strecke.

Lob von allen Seiten

„Es gab von allen Seiten nur Lob – und auch das Wetter hat mitgespielt“, zog Patrick Meyer nach der ersten Auflage dieser Veranstaltung ein positives Fazit. Gemeinsam mit Stephan Schüttel, mit dem er auch das neue Trainergespann der ersten TSV-Mannschaft bildet, brachte Meyer das Turnier souverän über die Bühne. Nicht nur das sportliche Geschehen stimmte, sondern auch das Gesellige kam auf der Anlage am Immerweg nicht zu kurz. Spieler, Betreuer und Fans der Teams nahmen das Angebot an Speisen und Getränken sehr gut an. „Das schreit nach einer Neuauflage im nächsten Jahr“, war sich Meyer sicher. Die Partien dauerten jeweils 30 Minuten.

Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Gastgeber war das frühe Ausscheiden der Ganderkeseer Erstvertretung. Das Debüt von Schüttel und Meyer an der Seitenlinie hätte somit etwas erfolgreicher sein können. Das 0:0 gegen Wildeshausen war noch verheißungsvoll. Aber das 0:2 gegen den FC Hude und das 2:2 gegen den TV Jahn Delmenhorst sorgten für das Aus der Lokalmatadoren in der Gruppenphase. Überraschend schaffte es dafür die U 23 des TSV, sich ins Halbfinale vorzuspielen. Unter anderem gelang ihr in der Vorrunde ein 1:0 gegen SV Atlas Delmenhorst. Für den Oberligisten, der nur eine B-Elf schickte, war ebenso wie für den VfR Wardenburg vorzeitig Schluss.

Die große Anstrengung aus den Gruppenspielen war den vier Halbfinalisten deutlich anzumerken. Die Kräfte schwanden, und auch die Torchancen waren fortan überschaubar. Sowohl zwischen Wildeshausen und Stenum als auch zwischen Hude und Ganderkesee II fielen in der regulären Spielzeit keine Treffer. Stenum und Hude zogen über das Elfmeterschießen ins Finale ein. Und auch dort wurde die Partie vom Strafstoßpunkt aus entschieden: Ole Braun, Kristian Bruns und Maximilian Klatte trafen und stellten den Turniersieg für Stenum sicher. Matchwinner war der neue VfL-Keeper Thorben Riechers, der einen Elfmeter der Huder abwehrte.

Trainer sind zufrieden

„Wir haben im gesamten Turnierverlauf kein einziges Gegentor hinnehmen müssen, insofern ist der Sieg nicht unverdient“, sagte Stenums Trainer Thomas Baake. Sascha Stolze, der den verhinderten Huder Coach Lars Möhlenbrock vertrat, war ebenso zufrieden: „Es war eine ordentliche Übungseinheit. Leider hat sich unser Kapitän Cüneyt Yildiz am Knie verletzt. Hoffentlich ist es nichts Ernstes.“

Keine Verletzten hatte derweil Marcel Bragula zu beklagen. Der Wildeshauser Trainer sah „ein gut geführtes Turnier mit schönen Derbys“. Bragula: „Wir waren aber beim 1:1 gegen Jahn schlecht und im Halbfinale gegen Stenum zu überhastet. Dennoch war es eine runde Sache.“

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