STENUM Für den VfL Stenum wird die Luft an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga wieder etwas dünner. Beim 1:1 (1:0) gegen Eintracht Wiefelstede blieben die Gastgeber hinter den eigenen Erwartungen zurück und ließen zwei Zähler liegen. Der VfB Oldenburg II liegt nach dem 3:0 gegen RW Sande nur noch einen Punkt hinter Stenum. „Das Positive ist, dass wir weiter ungeschlagen sind, das kann in der Liga sonst keine Mannschaft von sich behaupten“, sagte Stenums Co-Trainer Thomas Baake, der den erkrankten Chef-Coach Uwe Hammes am Sonntag als sportlicher Leiter vertrat.

Baake fand aber abgesehen von der Erkenntnis, noch kein Spiel verloren zu haben, aber auch den einen oder anderen negativen Aspekt nach der Partie, die in der 20. Minute für den VfL mit Jan Badbergs 35-Meter-Schuss zum 1:0 optimal begonnen hatte: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie zeigt den nötigen Willen, schafft es aber nicht, das zweite Tor nachzulegen. Es fehlte die Durchschlagskraft.“

Damit traf Baake den Nagel buchstäblich auf den Kopf. Besonders Stürmer Sascha Pfeifer dürfte sich damit angesprochen fühlen. Er köpfte in der 68. Minute den Ball aus fünf Metern über das leere Tor. Sein Mitspieler Julian Dienstmaier hatte den in der Mitte postierten Pfeifer perfekt in Szene gesetzt, Gäste-Torhüter Christian Sünnbold lag schon am Boden, aber Pfeifer ließ die hundertprozentige Chance kläglich aus. Die Strafe folgte prompt: Baake wechselte den Unglücksraben nur Sekunden nach seinem Missgeschick postwendend aus.

Es lag aber nicht nur an Pfeifer, dass sich der Tabellenerste mit einem Remis begnügen musste. Wiefelstede mischte phasenweise gut mit, kickte aber in den letzten elf Minuten nach der Ampelkarte gegen Tim Brunken in Unterzahl. Erst in der Schlussminute entfachte der VfL großen Druck und belagerte den gegnerischen Strafraum. Abgesehen vom sehenswerten Distanzschuss von Jan Badberg, der nach einem Abpraller Maß nahm und mit einem Aufsetzer ins linke Eck erfolgreich war, enttäuschte Stenum über weite Strecken. Die Eintracht machte es den Platzherren mit ihrer defensiven Gangart schwer und kam in Unterzahl zu einem nicht unverdienten Punkterfolg.

„Gegen uns werden sich immer wieder Mannschaften hinten reinstellen. Damit müssen wir leben“, meinte Ersatz-Trainer Baake. Nächste Woche beim Tabellendritten TuS Obenstrohe muss sich Stenum steigern, ansonsten droht der Verlust des Platzes an der Sonne.

Stenum: Buss – Poppe, Schlundt, Koletzek, Hartmann, Badberg (82. Huntemann), Klahr, Entelmann, Reuschler (75. von Seggern), Dienstmaier, Pfeifer (69. Kaatz).

Tore: 1:0 Badberg (20.), 1:1 Kröger (66.).

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