Wildeshausen Im Spitzenspiel der Kreisliga haben die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen knapp gegen den FC Huntlosen gewonnen. Der Ahlhorner SV scheiterte einmal mehr an der eigenen Chancenverwertung.

VfL Wildeshausen - FC Huntlosen 2:1 (1:1). „Dieses Spitzenspiel hat eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt“, sagte Huntlosens Trainer nach der knappen Niederlage seines FC gegen Verfolger VfL Wildeshausen. Die Gäste, die mit zwei absolvierten Spielen mehr als der VfL (Platz vier) auf dem zweiten Rang stehen, mussten nach einem Treffer von Kira-Lysan Meyer (4.) einem frühen Rückstand hinterher laufen. Es dauerte bis Mitte der ersten Hälfte, bis der FC langsam ins Spiel kam. Die Folge war der verdiente Ausgleich durch Theresa Merz, die eine scharfe Hereingabe von Clarissa Abel ins Tor schob (40. Minute).

Der zweite Durchgang war völlig ausgeglichen. Huntlosen machte Druck, musste aber immer wieder gefährliche Konter abwehren. Bis zur 73. Minute klappte das auch. Doch dann vollendete Jessika von Seggern einen schnellen Angriff zum 2:1 für den VfL.

Kickers Ganderkesee - Ahlhorner SV 0:0 (0:0). Erneut scheiterte der Ahlhorner SV an der eigenen Chancenverwertung. Bereits nach dem 0:0 gegen VfL Stenum hatte ASV-Trainer Wolfgang Spielberger die fehlende Treffsicherheit bemängelt. „Mit der Leistung bin ich voll zufrieden, nur mit der Ausnahme, dass das Tor fehlte.“ Der ASV kam bereits zu Beginn zu zahlreichen Chancen, die Gastgeberinnen beschränkten sich auf Konter und lange Bälle in die Spitze.

In der zweiten Hälfte erhöhte Ahlhorn den Druck, ließ Ball und Gegner laufen – doch erneut ohne Erfolg. Zudem hatte der ASV gleich dreimal Pech: Rieka Köhne (Gesichtsverletzung), Anna-Lena Osterloh (Knöchelverletzung) und Anna-Caterina Tortora (Handgelenksbruch) mussten ausgewechselt werden.

VfL Stenum II - Sf Littel II 2:10 (1:4). Mit insgesamt sechs Treffern überrollte Littels Torjägerin Ilka Bruns den VfL Stenum II förmlich im Alleingang. Nach nicht einmal einer Minute traf sie zum 1:0 für die Gäste. In weniger als einer halben Stunde machte sie den Hattrick perfekt. Ann-Christin Tempelmann, die dreimal traf, überwand nach 32 Minuten VfL-Torhüterin Nina Kiegeland. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause verpasste Annika Hartjen den Gästen mit dem 1:4 einen Dämpfer.

Doch anstatt in Hälfte zwei noch einmal anzugreifen, kassierte der VfL das 1:5 durch Bruns (48.). Auch Wiebke Haake trug sich in die Torschützenliste ein (52.). Nach dem 2:9 durch Nadine Paduch (72.) setzte erneut Tempelmann den Schlusspunkt einer einseitigen Partie (76.).

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