Wildeshausen Mehr Spitzenspiel geht nicht: In der Fußball-Bezirksliga trifft der VfL Wildeshausen als Tabellenführer an diesem Sonntagnachmittag auf den auf Platz zwei liegenden Heidmühler FC. Anstoß im Krandel-Stadion ist um 15 Uhr.

Beide Teams sind in dieser Saison noch unbesiegt, der VfL liegt mit 16 Punkten zwei Zähler vor Heidmühle (14). Als Gratmesser will VfL-Trainer Marcel Bragula das Aufeinandertreffen mit den Friesländern trotzdem nicht bezeichnen: „Dafür ist es zu früh. Auch wenn beide Mannschaften gut gestartet sind, sagt die Tabelle nach sechs Spieltagen noch nicht so viel aus.“ Heidmühles Trainer Lars Klümper erwartet ein ausgeglichenes Duell und sagt: „Die Chancen stehen bei 50:50. Ich erwarte ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften offensiv Akzente setzen wollen.“

Genau darauf dürften die Wildeshauser auch bauen, denn sie verfügen mit 21 Toren über den stärksten Angriff der Liga. In spiel-taktischer Hinsicht will sich Bragula aber nicht in die Karten blicken lassen: „Wir wollen unseren eigenen Matchplan umsetzen und im eigenen Stadion guten Offensivfußball zeigen.“

Den Gegner haben Bragula und sein Co-Trainer Marco Elia in dieser Saison schon zweimal beobachtet, konnten dabei jedoch keine Schwachstellen ausmachen. „Vor allem in der Abwehr ist Heidmühle sehr stark“, hält Bragula fest. Das drückt sich auch in Zahlen aus, denn drei Gegentreffer sind der zweitbeste Wert der gesamten Liga. Dazu hat auch der starke HFC-Torhüter Marcel Westermann einen erheblichen Beitrag geleistet.

Doch am Sonntagnachmittag wird Westermann urlaubsbedingt ebenso fehlen wie Wildeshausens Keeper Sebastian Pundsack. Überhaupt hat der VfL ausgerechnet vor diesem wichtigen Duell einige Ausfälle zu beklagen, denn mit Daniel Pasker, Tobias Düser, Kai Schmale und Dennis Schröder fallen weitere Urlauber aus. Für den Job zwischen den Pfosten kommen Nikolai Koch oder Florian Rohe infrage. Einen Platz in der Innenverteidigung dürfte Tim Albus sicher haben, die Entscheidungen für die anderen Positionen samt Torwart wird Bragula erst kurzfristig nach den letzten Eindrücken des Abschlusstrainings treffen.

„Egal wer letztendlich aufläuft: Ich vertraue jedem Spieler, und wir werden ein gutes Spiel abliefern“, gibt sich der VfL-Trainer zuversichtlich.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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