WILDESHAUSEN Einen überraschenden Verlauf nahm der Heimspieltag der Wildeshauser Volleyballer in der Verbandsliga. Im ersten Spiel gegen den VfL Lintorf III gab es eine nicht erwartete 1:3 (16:25, 25:14, 21:25, 21:25)-Niederlage. Dafür gewannen die Gastgeber das zweite Spiel gegen den vorher ungeschlagenen Tabellenführer VFR Voxtrup glatt mit 3:0 (25:14, 25:19, 25:20). Andre Quatmann zeigte hier eine überzeugende Leistung im Mittelblock und bleibt in dieser Saison ungeschlagen. „Vielleicht hätte er im ersten Spiel schon spielen müssen, denn auch hier wäre ein Sieg möglich gewesen“, erkannte VfL-Trainer Frank Gravel.

Den Start in das Lintorf-Spiel vergeigten die VfLer total. Da auch der Kampfgeist fehlte, ging der erste Satz klar an Lintorf. Im zweiten Satz wurde die Annahme deutlich besser. Markus Schindler war als Angreifer immer wieder erfolgreich und so ging dieser Durchgang an den VfL. Im dritten Satz schien es so weiter zu gehen, schnell lag der Gastgeber 10:3 vorne, doch zur Satzmitte hin schlichen sich leichte Fehler bei den Wildeshausern ein. So kämpfte sich Lintorf Punkt für Punkt heran. Bis zur 20:19 Führung für die Wildeshauser blieb der Satz offen. Doch dann gaben die Wildeshauser die nächsten vier Punkte und damit den Satz ab. Davon geschockt verlor der VfL auch Satz vier.

Die Wildeshauser ließen kurz die Köpfe hängen, zeigten dann aber, dass sie gegen den Spitzenreiter nichts zu verlieren hatten. Mit Helge Mildes als Libero, der eine starke Leistung in der Annahme bot, und einem überzeugenden Mittelblocker Andre Quatmann, wurde Voxtrup unter Druck gesetzt. Die Voxtruper Annahme bekam im ersten Satz die VfL-Aufschläge überhaupt nicht in den Griff und so war ein deutlicher Satzgewinn das Ergebnis.

Nach einer kurzen Schwächephase gingen die Wildeshauser auch im zweiten Satz konzentriert zu Werke. Joachim Lührs sorgte für Angriffsdruck über die Außenposition. Unaufhaltsam zogen die Gastgeber davon und sorgten für Verunsicherung beim Gegner. Im dritten Satz machten Markus Schindler und Claus Meyer immer wieder wichtige Angriffspunkte. Bis zum 20:19 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Mit viel Einsatz holte der VfL sich die nächsten vier Punkte und schaffte mit der Verwertung des zweiten Matchballes die Überraschung.

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