Wildeshausen Als Schiedsrichter Jörn Peters die Fußball-Kreisligapartie zwischen dem VfL Wildeshausen und dem FC Hude am Freitagabend abpfiff, bildete sich noch einmal kurzzeitig eine Spielertraube der beiden Teams. Es war der Schlusspunkt einer ereignisreichen Begegnung, die keinen Sieger gefunden hatte.

Den besseren Start erwischten die Hausherren und erspielten sich bereits nach 13 Minuten eine komfortable 2:0-Führung. Beide Male war es Tobias Kern, der von der FC-Abwehr sträflich allein gelassen wurde und bereits seinen dritten Doppelpack in dieser Saison schnürte. Auch danach bestimmte der VfL das Spielgeschehen, Hude musste sich bis zur 25. Minute vom frühen Rückstand erholen.

FC mit schwachem Start

Nach einer Flanke von Ulf Wiechmann räumten sich die Wildeshauser Abwehrspieler und ihr Keeper Lauren Riedel gegenseitig ab, der Schuss von Zinar Sevimli fand den Weg aber nicht ins Tor. Dies war zunächst aber das einzige Lebenszeichen der Huder, die gerade im Abwehrverhalten riesige Lücken offenbarten. Wildeshausen drängte auf das nächste Tor, scheiterte aber mehrfach. In der 33. Minuten wehrte Hudes Torhüter Stefan Hilgenberg einen Kopfball von Kevin Kari ab, nur drei Minuten später war aber auch er geschlagen. Doch der Heber von Norman Holzenkamp ging nur an die Latte.

Und während die Hausherren ihre Chancen nicht nutzten, schlug Hude eiskalt zu. Nach einer Ecke stieg Torben Liebsch am höchsten und köpfte in der 43. Minute aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Nur eine Minute später egalisierte Christian Lehr das Ergebnis und glich zum 2:2-Halbzeitstand aus.

„Wir hätten schon 4:0 führen können und haben dann am Ende der ersten Halbzeit den Faden verloren“, fasste Wildeshausens Trainer Arend Arends die ersten 45 Minuten zusammen. Nach dem Seitenwechsel kam Hude besser in die Begegnung, den Führungstreffer erzielte jedoch nach einer guten halben Stunde der eingewechselte Christoph Haverkamp für die Gastgeber. Während Hude danach auf den erneuten Ausgleich drängte, fühlten sich die Wildeshauser bei den Schiedsrichterentscheidungen mehrfach benachteiligt. In der 78. Minute fiel dann das kuriose 3:3. Torben Hellemann schoss den Ball vor der Mittellinie aus der eigenen Hälfte in Richtung VfL-Tor, der Ball wurde länger und länger und segelte letztendlich am unglücklich aussehenden Lauren Riedel ins Netz.

Gelb-Rot gegen Willms

Es folgten mehrere Unterbrechungen, Spieler und Schiedsrichter führten viele Diskussionen. Als ein Wildeshauser Konter abgepfiffen wurde, schickte Referee Peters Ole Willms mit Gelb-Rot frühzeitig vom Platz, nur kurze Zeit später wurde zudem VfL-Coach Arends aus dem Innenraum geschickt.

Hudes Trainer Torsten Voigt zeigte keine große Freude über die Punkteteilung: „Wir haben den Start total verpennt und zu viele Zweikämpfe verloren. Mit unserer zweiten Halbzeit bin ich insgesamt zufrieden. Wir haben nur leider zu viele Chancen vergeben.“

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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