STENUM Es hätte auch ein Freitag, der 13., sein können – der Abend hatte für den VfL Stenum nicht viel Positives übrig. Zwar stimmte im Flutlichtspiel beim TV Jahn Delmenhorst die Leistung, aber durch ein spätes Gegentor ging das Derby wie berichtet mit 2:3 verloren. Zudem hätte Stenum mit einem Erfolg wertvollen Boden auf den VfB Oldenburg II machen können – die Huntestädter kamen bei Eintracht Wiefelstede mit 1:3 unter die Räder.

„Da verliert der VfB schon einmal, und wir sind leider nicht zur Stelle, um diesen Ausrutscher auszunutzen. Aber es zeigt, dass Oldenburg nicht unschlagbar ist“, so VfL-Trainer Uwe Hammes. Am Mittwoch kommt es in Stenum zum Topspiel gegen den Tabellenersten. „Wir haben schon das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, und ich sehe uns auch jetzt nicht völlig chancenlos“, schaut Hammes auf das Gipfeltreffen.

Noch ist der drittplatzierte VfL nicht aus dem Meisterschaftsrennen ausgeschieden. „Wir hätten natürlich besser dastehen können. Ich kreide der Mannschaft aber nicht die Niederlagen gegen Heidkrug und Jahn an – diese Partien kann man verlieren. Zu Hause gegen Obenstrohe darf man allerdings nicht verlieren“, ärgert sich Hammes noch immer über das drei Wochen zurückliegende 2:3 gegen den Tabellenachten.

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Die in den vergangenen Spielen besonders auswärts guten Stenumer hinterließen am Freitag auch bei Jahn Delmenhorst einen ordentlichen Eindruck. Selbst vom 0:2-Rückstand nach Treffern von Eduard Scharf (9.) und Alexander Ruf (31.) ließen sich die Gäste nicht aus der Bahn werfen. Sascha Pfeifer (32.) und Dominik Entelmann (60.) sorgten für den verdienten 2:2-Ausgleich.

„In der zweiten Hälfte waren wir klar tonangebend und standen dicht vorm Sieg“, so Hammes, dessen Torwart-Routinier Holger Willms nur selten einschreiten musste. Drei Minuten vor dem Abpfiff markierte allerdings Jahns Abwehrspieler Mathias Gaster das 3:2 für die Platzherren. „Der Glücklichere hat diesmal gewonnen. Es war kein Fußballfest, aber wir haben 90 Minuten lang Tempo gemacht“, zuckte Hammes nach der Derby-Pleite mit den Schultern.

Der Rückstand auf die Reserve des VfB Oldenburg beträgt aktuell zehn Punkte. Allerdings hat der Spitzenreiter zwei Begegnungen mehr ausgetragen. VfL-Trainer Hammes: „Rechnerisch ist also noch alles möglich. Der VfB hat es selber in der Hand, aber wir werden niemals vorher aufgeben.“

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