Wildeshausen Die Serie hat gehalten: Der VfL Wildeshausen bleibt unter Jörg Peuker in der Fußball-Bezirksliga weiter unbesiegt. Zufrieden war der Trainer nach dem müden 0:0 gegen STV Voslapp aber nicht. „Wir müssen uns bedanken, dass wir nicht das 0:1 kassiert haben“, sagte Peuker nach der Partie gegen den 14. der Tabelle. Damit meinte der VfL-Trainer vor allen seinen Torhüter Sebastian Pundsack, der in der zweiten Hälfte mehrere hochkarätige Chancen der Gäste entschärfte. „Wenn sie getroffen hätten, hätten sie sich mit elf Mann hinten reingestellt.“ So blieb es aber bei neun Gästespielern, die sich fast ausschließlich in der eigenen Hälfte aufhielten und auf Konter lauerten. „Damit müssen wir rechnen, dass Mannschaften von unten so gegen uns spielen“, sagte Peuker.

Von Beginn an setzte Voslapp das Wildeshauser Mittelfeld unter Druck. Kaum überquerte der VfL die Mittellinie, wurde attackiert. Damit kamen Peukers Spieler kaum zurecht, die Fehlpässe häuften sich. Die erste Chance durch Sascha Görke war demzufolge ein Zufallsprodukt. Sein Volleyschuss aus 16 Metern entschärfte Voslapps Schlussmann Benjamin Blasczyk (11. Minute). Danach dauerte es 18 Minuten ehe Görke Blasczyk erneut prüfte, nachdem er sich am linken Strafraumeck gut durchgesetzt hatte. Bis zur Pause rannten sich die Gastgeber immer wieder in der gut gestaffelten Abwehr der Voslapper fest.

„Das beste Mittel wäre gewesen, über außen zu kommen“, sagte Peuker nach dem Spiel. Genau das habe er seinen Spielern in der Kabine mit auf den Weg gegeben. Umgesetzt wurde das aber nicht. Stattdessen wurde Voslapp mutiger. Nach einem Konter setzte sich der quirlige Sven Niederhausen durch und zog ab. Pundsack lenkte den Ball mit den Fingerspitzen zur Ecke (46.). Nur wenige Minuten später lief erneut Niederhausen alleine auf den VfL-Keeper zu, der im direkten Duell klärte.

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In dieser Phase hätte sich der VfL nicht beklagen dürfen, wenn die Gäste den Führungstreffer erzielt hätten. Der zuletzt so starke VfL-Angriff blieb hingegen blass. Nach einer Standartsituation köpfte Marcel Hesselmann genau auf Blasczyk (79.), eine Minute später jagte der eingewechselte Lukas Schneider den Ball aus spitzem Winkel über das Tor. Auf der Gegenseite ließ STV-Spieler Tim-Oliver Frerichs gleich zwei Verteidiger aussteigen und feuerte den Ball nur knapp am Winkel vorbei.

Die beiden größten Chancen für den VfL hatte Jannik Wallner kurz vor dem Abpfiff. Zuerst schloss er nahezu unbedrängt überhastet per Kopf ab, anstatt den Ball sieben Meter vor dem Tor unter Kontrolle zu bringen (87.), dann landete ein Kopfball nach einem Freistoß auf der Latte (90.+1).

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