Ahlhorn /Wildeshausen In Auswärtsspielen kämpfen die Bezirksliga-Fußballer des Ahlhorner SV und VfL Wildeshausen an diesem Wochenende um Punkte.

TSV Abbehausen - Ahlhorner SV (Sonntag, 15 Uhr). Vor zwei Wochen war ASV-Trainer Detlef Blancke aufgrund seines vollzähligen Kaders noch nahezu euphorisch. Mittlerweile ist bei ihm die Stimmung aber wieder gekippt, was nicht nur an der bitteren Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Wiefelstede (2:3) am zurückliegenden Spieltag liegt. Vielmehr hat bei den Ahlhornern das Verletzungspech voll zugeschlagen. Khaled el Kassar hat sich das Sprunggelenk gebrochen und wird mindestens ein halbes Jahr ausfallen. Auch Chris von Behren (Außenbandriss) und Swen Arkenbout (Innenbandriss) werden einige Wochen zuschauen müssen. Wie lange Abwehrspieler Kai Brüning aufgrund einer Knöchelverletzung fehlen wird, konnte Blancke nicht sagen. In Abbehausen muss der ASV-Trainer außerdem auf den privat verhinderten Kenan Krzewina verzichten. Immerhin kann Blancke die Rückkehr von Carsten Feist vermelden, und auch Fabian Bakenhus, der gegen Wiefelstede mit einem Cut über dem Auge ausgewechselt werden musste, kann am Sonntag wieder auflaufen.

Die Heimniederlage gegen die abstiegsgefährdeten Ammerländer sei im Training sachlich aufgearbeitet worden, berichtete Blancke. „Jetzt müssen wir uns wieder konzentrieren und mit der richtigen Einstellung die verlorenen Punkte woanders zurückholen“, betont der ASV-Trainer. Das Hinspiel gewannen die Ahlhorner gegen ersatzgeschwächte Abbehauser 5:0. „Jetzt spielen wir auf Kunstrasen. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Blancke.

TuS Obenstrohe - VfL Wildeshausen (Sonntag, 15 Uhr). Mit zwei Siegen in Nordenham (2:0) und gegen Bockhorn (5:0) hatte Jörg Peuker einen Traumstart als VfL-Trainer. Zwei Siege, kein Gegentor und der Sprung auf Tabellenplatz drei. „Ich hätte nichts dagegen, wenn es so weitergehen würde“, schmunzelt der 40-Jährige. Deswegen plant er auch für das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten keine großen Änderungen, wenngleich er mit einem noch stärkeren Gegner rechnet. „Obenstrohe wird sicherlich mit einer Portion Wut im Bauch antreten“, sagt Peuker mit einem Blick auf die jüngsten Resultate. Obenstrohe verpasste es am vergangenen Wochenende, den Rückstand zu Tabellenführer Wahnbek auf drei Punkte zu verkürzen.

Unverändert lang ist die Ausfallliste bei den Wildeshausern geblieben. Bei den angeschlagenen Kai Meyer und Valdrin Stublla weiß Peuker noch nicht, ob sie auflaufen können. Doch mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen und den wiederbelebten spielerischen Qualitäten werden sich die Wildeshauser auch beim Tabellenzweiten nicht verstecken müssen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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