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LITTEL Alle Wildeshauserinnen rannten von der Mittellinie zu Annica Tepe und Vanessa Helms. Am Elfmeterpunkt lagen sich die beiden Fußballerinnen des VfL bereits in den Armen. Tepe hatte mit ihrem Treffer den Kreispokalsieg klargemacht. Den Weg dorthin ebnete Helms mit zwei gehaltenen Elfmetern. Der VfL feierte am späten Mittwochabend einen 6:4-Erfolg über die gastgebenden SF Littel-Charlottendorf. Nach 90 Minuten stand es 2:2.

„Es hat nicht sollen sein“, sagte SFL-Trainer Fritz Jonashoff. Sein Team habe allerdings nicht zu seinem Spiel gefunden. „Alle waren übernervös“, erklärte er.

Die mehr als 100 Zuschauer am Helmskamp erlebten eine ausgeglichene erste Halbzeit. Die Gastgeberinnen hatten mehr Chancen, doch sie scheiterten mehrfach an einer glänzend reagierenden VfL-Torfrau Helms. Deren Vorderleute trafen die Latte des SFL-Tors (26.).

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Nach dem Seitenwechsel bekamen die Gastgeberinnen die Partie in den Griff, drängten den VfL in die Defensive. Den Lohn fuhren sie in der 64. Minute ein. Nach einer Ecke von der linken Seite nutzte Ilka Bruns ein Missverständnis in der VfL-Abwehr. Sie kam am langen Pfosten an den Ball, den sie nur über die Linie drücken musste.

Die Wirkung des Treffers war allerdings anders, als es die Fans der SFL erwartet hatten. Plötzlich übernahm der VfL die Initiative. Bereits 120 Sekunden nach dem 0:1 hatte er die Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem Foul im Strafraum trat Nora Windeler zum Strafstoß an. Sie scheiterte aber an der glänzend reagierenden SFL-Torwartin Ina Oltmann, die auch den Nachschuss parierte. Das warf die Wildeshauserinnen aber nicht aus der Bahn. Sie spielten weiter offensiv. Es zahlte sich aus. Kyra-Lysan Meyer bestrafte einen Fehler der SFL-Defensive mit dem 1:1 (74.).

Sieben Minuten vor Schluss schien der VfL sogar am Ziel. Nach einem Foul im Strafraum, dem ein weiterer Abwehrfehler vorausgegangen war, traf Ricarda Kricke vom Elfmeterpunkt zum 2:1.

Doch die SFL bewiesen sehr gute Moral. Sie kämpften sich zurück. In der Nachspielzeit wurde Sarah Dörgeloh im Strafraum gefoult, Melanie Brandes verwandelte den Strafstoß – es ging ins Elfmeterschießen. Dort glänzte wieder Helms. Sie wehrte zwei Strafstöße ab. Windeler, Kricke, Marei Willenborg und Tepe veredelten die Paraden mit ihren Treffern. „Nach dem 2:1 habe ich gedacht, dass das Spiel gelaufen ist“, sagte VfL-Trainer Andreas Helms, der das Team mit Claudia Ruhle betreut. „Nach dem Elfmeter waren wir am Boden.“ Doch seine Spielerinnen hätten die Nerven behalten. „Das war aber auch Glück“, sagte Helms über das Elfmeterschießen. Sein Team musste dann ohne Pokal feiern. Frauen-Referentin Silvia McDonald war nach Littel gekommen, hatte zuvor die Trophäen aber nicht erhalten.

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SF Littel-Charlottendorf: Ina Oltmann – Wiebke Haake, Melanie Brandes, Nadja Göken, Sandra Loseke, Sarah Dörgeloh, Inken Wellmann, Nicole Hobben, Christina Knutzen, Nicole Genschow, Lena Stahmer, Jasmin Schwarz, Katrin Nuske, Ann-Christine Cordes, Julia Krupp, Tanja Bruhn.

VfL Wildeshausen: Vanessa Helms – Viktorija Jonaityte, Tanja Wübben, Marei Willenborg, Tamara Kürbis, Kyra-Lysan Meyer, Annica Tepe, Melanie Zerbst, Larissa Will, Nora Windeler, Vivi Kuhlmann, Aileen Carstens, Marielle Kreienborg, Ann-Kathrin Kröger, Rieke Botting, Ricarda Kricke.

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