LANDKREIS Die gute Abwehrarbeit war das Markenzeichen des Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum. Die letzten Spiele haben dem ordentliche Kratzer verpasst. Vor der Winterpause gab es beim TuS Eversten ebenso ein 2:5 wie am Freitag vor einer Woche beim VfL Oldenburg II. „Die vielen Gegentore ärgern mich“, sagt Trainer Uwe Hammes vor dem Spiel gegen den FC Ohmstede am Sonntag (15 Uhr, Kirchweg). Seine erste Vorgabe ist klar. „In der Defensive müssen wir ganz anders auftreten“, erklärt Hammes, was notwendig ist, um erfolgreich zu sein. Klaus Ebel, Trainer des Ahlhorner SV, hofft vor allem, dass für seine Mannschaft die schon in den Frühling reichende Winterpause endlich zu Ende geht. Der ASV ist am Sonntag beim TuS Heidkrug zu Gast (15 Uhr, Bürgerkampweg).

VfL Stenum – FC Ohmstede. An viele Vergleiche mit den Oldenburgern denkt Hammes nur ungern zurück. „Das war für uns schon immer ein unangenehmer Gegner“, bestätigt er. Im Hinspiel trotzte der Vorletzte seinem Team ein Remis ab (1:1). Trotzdem fordert der VfL-Trainer Wiedergutmachung für die Schlappe beim VfL Oldenburg II. „Alles andere als ein Dreier zählt nicht. Ich erwarte, dass die Mannschaft dementsprechend auftritt.“ Mit einem Sieg wären die Stenumer, die als Vierter zehn Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter VfB Oldenburg II aufweisen, weiter im Meisterschaftsrennen vertreten. Schließlich haben sie zwei Partien weniger ausgetragen. „Wir müssen aber jetzt punkten, um dran zu bleiben“, weiß Hammes.

Inzwischen wurde bekannt, wer das Team in der kommenden Saison trainieren wird. Hammes gibt sein Amt, wie berichtet, aus beruflichen Gründen ab. Klaus Trätmar, derzeit Coach des Kreisliga-Teams, wird sein Nachfolger. Den VfL II wird dann Sascha Liske (Jahn Delmenhorst II) übernehmen.

TuS Heidkrug – Ahlhorner SV. Beim Tabellenzweiten sind die Ahlhorner, die Rang zwölf belegen, Außenseiter. „Alles andere als eine Niederlage wäre doch eine Überraschung“, sagt auch Ebel. Das heißt aber nicht, dass er es seiner Mannschaft nicht zutraut, genau für eine solche zu sorgen. „Das geht aber nur, wenn man an sich selbst glaubt“, erklärt er. „Ich hoffe, dass die Jungs hochmotiviert ins Spiel gehen und ihre Chance suchen.“ Die Vorbereitung war aber nicht ideal. „Wir haben zweimal gespielt und dreimal draußen trainiert“, berichtet Ebel. Am Mittwoch testete er alle Spieler seines Kaders beim Kreisliga-Tabellenführer SV Höltinghausen (2:4). Eine Halbzeit lang war auch David Corssen dabei, der in den vergangenen Wochen pausieren musste.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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