Sonderehrungen: Als bester Spieler der Futsal-Kreismeisterschaften wurde Maximilian Seidel vom Drittplatzierten VfL Wildeshausen ausgezeichnet. Die Ehrung „Bester Torhüter“ ging an Florian Urbainski von SV Atlas Delmenhorst. Einen Torschützenkönig gab es hingegen diesmal nicht.

Empty-Net-Goal: Der Mut wurde zwar nicht belohnt, die 1:3-Niederlage des VfL Wildeshausen gegen den SV Baris Delmenhorst blieb in der Zwischenrunde B am Sonntag jedoch folgenlos: Mit 1:2 lag der VfL bereits im Hintertreffen, als sich Thorben Schütte das Leibchen als fliegender Torwart überstreifte und als zusätzlicher Feldspieler fungierte. Finn Birke nutzte das Geschehen eiskalt und netzte aus der eigenen Hälfte zum 3:1 für die Delmenhorster in das leere Tor ein. In das Halbfinale zog am Ende dennoch Wildeshausen als Gruppenzweiter ein, unter anderem mit einem 6:0-Erfolg gegen den späteren Sieger Tur Abdin.

Generationenübergreifend: Mit Julia Riebel und Lucy Seyen (beide 16 Jahre) waren die jüngsten Helfer für das leibliche Wohl in der Cafeteria verantwortlich. Ulrich Keller (75) sorgte als dienstälteste Kraft an der Videokamera für die reibungslose Übertragung auf die Leinwände und Fernseher in die Nebenräume, so dass die Zuschauer das Geschehen in der Halle stets mitverfolgen konnten.

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Lachender Dritter: Steven Hermann hatte beim SV Atlas die Betreuerfunktion übernommen – das aber nur kommissarisch. Das reguläre Trainergespann Jürgen Hahn (Hüft-OP) und Marco Büsing (Meniskus-OP) stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Hermann trainiert im Liga-Alltag die Atlas-Reserve in der Kreisliga.

Neuerung: Im Gegensatz zum „normalen“ Fußball übernimmt Futsal übliche Verfahrensweisen aus ganz anderen Sportarten. Die reguläre Spielzeit wurde in der letzten Minute stets als Netto-Spielzeit absolviert. Das heißt: Die Uhr wurde angehalten, sobald es zu einer Spielunterbrechung kam. Ein paar Verzögerungen waren im Spielplan daher kaum zu vermeiden.

Tore am Fließband: In den insgesamt 99 Partien an zwei Tagen fielen 298 Tore – das entspricht einem Durchschnitt von 3,01 Toren pro Begegnung. Pikant: Bei der letztjährigen „klassischen“ Hallenmeisterschaft sahen die Zuschauer in Hude ganze 350 Treffer bei gleicher Anzahl der Spiele. Der Schnitt belief sich im Vorjahr auf 3,54 Tore und bildete damit den bisherigen Rekord.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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