Sandkrug Die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug haben die Gunst der Stunde nicht nutzen können: Gegen die ersatzgeschwächte HSG Barnstorf/Diepholz verlor die TSG in eigener Halle am Samstagabend mit 20:23 (8:8) und bleibt auf dem vorletzten Tabellenplatz der Oberliga.

Hauke Rickels, Trainer der Heimmannschaft, war nach dem Abpfiff enttäuscht. „Wir waren einfach nicht clever genug“, meinte der Coach. Wiederum hatten die Sandkruger ihre Achillesferse in der Offensive. „Wir haben erneut viel zu viel verworfen.“ Erschwerend hinzu kamen diesmal auch noch eine Fülle an Undiszipliniertheiten, die vor allem in der zweiten Halbzeit zu mehreren Hinausstellungen führten. „Da müssen wir uns auch ein Stück weit an die eigene Nase fassen“, erklärte Rickels, wenngleich er auch mit der Leistung der Unparteiischen nicht wirklich zufrieden gewesen sein dürfte: Während sein Team gleich neun Zeitstrafen kassierte, agierten die Gäste lediglich zweimal in Unterzahl.

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber gar nicht so schlecht, denn bis zum 3:2 nach fünfeinhalb Minuten lag die TSG knapp vorne. Auch danach stand die Abwehr sehr gut – doch die Probleme im Angriff wurden immer offensichtlicher. Fast eine Viertelstunde lang blieb die Rickels-Sieben ohne eigenen Treffer, ehe Torben Kolpack das 4:5 (21.) warf. Dabei leistete bei den Gästen besonders der reaktivierte Tomas Lenkevicius einen Riesenjob und hielt die Deckung der HSG zusammen. Auch eine Rote Karte mit Bericht gegen Cedric Quader (21.), der wegen einer Tätlichkeit nun eine Sperre zu erwarten hat, warf die Mannschaft von HSG-Trainer Dag Rieken nicht aus der Bahn.

Kurz nach der Pause warf Mirko Menkens die Gastgeber mit seinen einzigen beiden Treffern des Abends in Führung (10:8/33.). Danach folgten allerdings sechs Zweiminutenstrafen innerhalb von elf Minuten aufseiten der TSG. Mehr als einen Zwei-Tore-Vorsprung konnten sich die Gäste in dieser Zeit aber nicht herauswerfen (13:15/45.). „Als wir dann wieder komplett waren, sind wir entscheidend in Rückstand geraten. Das war auch ein mentales Problem“, beschrieb Rickels die Phase, in der sich seine Mannschaft auf 15:20 (55.) distanzieren ließ. Mit zwei Toren brachte Robert Langner die TSG 60 Sekunden vor Schluss noch einmal auf 20:22 heran, zu mehr reichte es aber nicht.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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