Hude Zumindest um einen Schlenker zur Nationalmannschaft kommt Werner Bokelmann, Interimstrainer der Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, nicht herum. „Ich hoffe, dass wir ebenfalls ein gewisses Maß von dieser Unbekümmertheit unserer deutschen Handballer in unser nächstes Punktspiel mitnehmen.“ Dieses Spiel steht für die HSG an diesem Sonnabend an, um 19 Uhr empfängt der Tabellenletzte in der Sporthalle Am Huder Bach den Nachbarn VfL Oldenburg II.

In der Tabelle liegen zwischen der HSG (2:22 Punkte) und den drittplatzierten Oldenburgerinnen (17:7) zwar gefühlte Welten, doch im Hinspiel waren die Huderinnen gar nicht so weit weg vom Gegner. „Es war definitiv eins unserer besseren Spiele, am Ende fehlten ein wenig die Kräfte“, erinnert Bokelmann an die knappe 22:24-Niederlage. Das Ergebnis sei in gewisser Weise auch ein Mutmacher für das Rückspiel. „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Deswegen sollten wir jetzt auch ohne Respekt ins Spiel gehen.“

Klarer Favorit sei dennoch der Gast aus Oldenburg, dessen größte Stärke der HSG-Trainer im Tempospiel sieht. „Die Oldenburgerinnen machen unheimlich viel Power nach vorne. Aber das das kennen sie beim VfL schon von der Jugend an“, sagt Bokelmann und lobt damit gleichzeitig die „Talentschmiede“ des Bundesligaclubs. Da Oldenburg über die erste und zweite Welle extrem stark sei, müsse seine Mannschaft „verantwortungsvoll mit den Angriffen umgehen“ sowie Fehler und unnötige Ballverluste vermeiden. „Die bestraft Oldenburg gnadenlos“, warnt Bokelmann. Chancen sieht er jedoch für seine Mannschaft, wenn sie den Gegner in den Positionsangriff bekommt – „denn in der Abwehr sind wir mit unseren beiden Torhüterinnen stark“, so der Coach.

Allerdings haben die Huderinnen mit Pia Möller (lädiertes Knie) seit dem letzten Auswärtsspiel in Hannover-Badenstedt eine weitere Verletzte zu beklagen. Dafür kehrt Rückraumspielerin Kea Drewes wieder ins Team zurück, außerdem steht Inke Meyerholz als Aushilfe bereit.

Auf der Bank wird Bokelmann erneut vom potenziellen Trainernachfolger Dean Schmidt unterstützt. Über das weitere Engagement von Schmidt bei der HSG soll dann nach dem Oldenburg-Spiel entschieden werden.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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