NEERSTEDT Niederlagen mussten die Landesliga-Handballerinnen aus dem Landkreis am Wochenende hinnehmen.

TuS Frisia GoldenstedtTSG Hatten-Sandkrug 28:20 (14:9). „Gegen diesen starken Gegner werden auch noch andere Mannschaften in dieser Halle Punkte lassen“, sagte TSG-Trainer Björn Schilke. Sein Team hatte auf Grund eines dezimierten Kaders nicht viel zu bestellen, doch mit großem kämpferischen Einsatz und der Treffsicherheit von Joana Wolken (5) und Lena Dicke (7) hielt es die Niederlage noch im Rahmen.

Das TSG-Team ärgerte sich über einige Entscheidungen der Schiedsrichter. Vor allem eine doppelte Zeitstrafe, die länger als zwei Minuten dauerte, sorgte bei Schilke für Unmut. Mit dem Ausgang der Partie hatte diese Situation aber wenig zu tun.

Sehenswert war das Spiel der Gastgeberinnen, die von Beginn mit hohem Tempo viel Druck auf die TSG-Abwehr ausübten. Mit gut durchdachten Spielzügen kam Frisia zu schönen Toren. Bis zum 3:3 blieb das Spiel ausgeglichen, dann nutzte Goldenstedt aber jeden Fehler im TSG-Angriff konsequent aus und setzte sich bis zur Pause auf fünf Treffer ab. Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel besonders von Seiten des TuS härter, doch die Zeitstrafen und die Strafwürfe kassierten die Gäste. Geschickt nutzte Goldenstadt die Situationen aus. Mit dem 24:12 (50.) war das Spiel entschieden.

TV NeerstedtSG Neuenhaus/Uelsen 20:24 (10:11). Gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer reichte eine starke kämpferische Leistung des TVN nicht, um den Platz als Sieger zu verlassen. „Um gegen dieses Ausnahmeteam zu bestehen, muss alles passen. Doch ich bin froh, dass wir uns nach der deftigen Niederlage in Sandkrug wieder im Aufwind befinden. Wir werden uns in kleinen Schritten vorwärts bewegen und so wieder zu Erfolgen kommen.“

Sein Team hatte durchaus die Möglichkeit, mehr aus diesem Spiel herauszuholen. In der 48. Minute hatte Manuela Ahrens zum 17:18 getroffen. Doch in der Schlussphase zeigte sich die ganze Routine der Gäste, die den Vorsprung mit viel Übersicht über die Zeit brachten. In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen verlaufen. Schwepe versuchte, mit verschiedenen Deckungsformen den gegnerischen Angriff ein wenig aus dem Konzept zu bringen. Der TVN machte einen 3:6-Rückstand wett, lag zwischenzeitlich nach einem Treffer von Anneke Lüschen mit 9:8 vorn, doch die Gäste konterten und nahmen einen 11:10-Vorsprung mit in die Pause. Das SG-Team kam wesentlich konzentrierter aus der Kabine und setzte sich nach schnellen Treffern auf 14:10 und dann auf 17:11 (40.) ab. Doch die Schwepe-Sieben ließ die Köpfe nicht hängen, kämpfte sich ins Spiel zurück. Tor um Tor wurde aufgeholt und beim 17:18 war sie wieder auf Tuchfühlung. Schwepe riskierte dann alles und stellte auf eine offene Deckung um, doch sein Team war in der Schlussphase einfach nicht clever genug.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.