Brettorf Die ein oder andere Überraschung erlebten die rund 30 Zuschauer des Faustball-Vorbereitungsturniers, das der TV Brettorf am vergangenen Sonnabend ausrichtete. Viel Grund zur Freude hatte dabei vor allem die zweite Mannschaft des TVB, die am Ende eher unerwartet den vierten Platz belegte.

In zwei Gewinnsätzen traten dabei Brettorf, SV Armstorf , VfL Kellinghusen II und SV Moslesfehn II in Gruppe A sowie VfK Berlin, TK Hannover, TV Voerde gegeneinander an. Vorjahressieger Ahlhorner SV spielte in Gruppe C gegen SV Moslesfehn, Wardenburger TV sowie Brettorf III und in Gruppe D forderten die zweiten Mannschaften des TVB und des ASV den VfL Kellinghusen heraus. Am Ende gewann Kellinghusen mit 2:0 Sätzen (11:9, 11:8) gegen den Bundesliga-Rivalen Armstorf das Finale. Dritter wurde Zweiligist TV Voerde, der Brettorf II mit 11:5 besiegte.

„Wir sind erst einmal mit geringer Erwartungshaltung in das Turnier gegangen“, sagte Defensivspieler Patrick Poppe-Hirsch. Im Viertelfinale, das sein Team mit 2:1 Sätzen (11:8, 5:11, 11:6) gegen Ahlhorn gewann, hätten alle Spieler gezeigt, was sie können. „Danach hat uns wohl die Kraft verlassen“, räumte Poppe-Hirsch ein, der sich mit seinem Team seit Anfang Oktober im Training befindet. „Unterm Strich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.“

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Und auch Ralf Kreye, Trainer der ersten TVB-Mannschaft, war trotz des knappen Ausscheidens seines Teams im Viertelfinale gegen Voerde (4:11, 11:6, 10:12) mit der Leistung seiner Spieler zufrieden: „Die Jungs haben sich sehr gut verkauft“, sagte er. Nur einen Tag vor dem Turnier hatte er zum ersten Training nach der Sommerpause gerufen. Das Turnier sei bewusst an den Anfang der Vorbereitung gelegt worden. „Das erste Punktspiel ist am 5. Dezember, aber so wissen wir, wo die Jungs stehen“, erklärte Kreye.

Ohne Tobias Kläner, der gerade in Australien weilt, ergänzte der TVB-Trainer sein Team um Malte Hollmann, Tim Lemke, Timo Kläner und Mark Lange mit dem Nachwuchsabwehrspieler Tom Hatung (16 Jahre) und Neuzugang Tim Pfeiffer (Wardenburg). „Tom hat sich gut verkauft, ist angriffsschnell und wendig“, meinte Kreye zu seinem Nachwuchsspieler. Den Wechsel vom Feld in die Halle merke man den Akteuren an: „Einige hatten einen Muskelkater von den Sprints.“

Trotz der Viertelfinalniederlage gehe er mit gutem Gewissen in Richtung neuer Saison, sagte Kreye: „Ich bin mir sicher, dass wir für den Auftakt gut gerüstet sein werden.“

Ellen Kranz Reporterin / Reportage-Redaktion
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