LANDKREIS Die Spielvereinigung Berne hat durch einen Sieg gegen Baris Delmenhorst den Abstiegsplatz der Tabelle der Fußball-Kreisliga verlassen. Zwölf Treffer schenkte Aufsteiger Hasbergen dem Schlusslicht Kleinenkneten ein.

TSV GroßenknetenTuS Heidkrug II 0:0. Absolut kein Kreisliganiveau hatte diese Begegnung, die keinen Sieger verdient hatte. Bis zur 40. Minute passierte absolut nichts, ehe die Gäste nach einem Abspielfehler der Platzherren durch Pauley eine Tormöglichkeit hatten. Kurz danach konnte Großenknetens Malte zu Jeddeloh einen Ball im Strafraum nicht unter Kontrolle bringen und ließ diese gute Möglichkeit aus. Großenkneten spielte zu ängstlich, stand häufig zu weit weg von den Gegenspielern und war in der Offensive zu harmlos. Melle (85.) und Deepe (89.) hatten zwei Riesenmöglichkeiten, die sie aber kläglich vergaben. Die Gäste kombinierten im Mittelfeld etwas gefälliger, waren aber ebenfalls zu harmlos.

SV AchternmeerTB Harpstedt 1:1. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, meinte Andre Haake, Spielertrainer der Platzherren. Während die Gäste die bessere Spielanlage gezeigt hatten, war seine Mannschaft in der Schlussphase dem Siegtreffer sehr nahe. Maasers Schuss traf die Latte, und auch Haake nutzte zwei Möglichkeiten nicht.

Tore: 1:0 Maaser (8.), 1:1 Ole Lehmkuhl (41.).

Hicretspor – Hürriyet 2:1. Trotz einer Leistungssteigerung verloren die Gäste dieses Ortsderby. Den Unterschied machte Hicretspors Murat Akman aus, der beide Tore für seine Mannschaft erzielte. Ansonsten enttäuschten die Platzherren, die durch einen verwandelten Handelfmeter den Anschlusstreffer hinnehmen mussten.

Tore: 1:0/2:0 Akman (29./57.), 2:1 Aruk (63./HE).

TuS HasbergenGW Kleinenkneten 12:1. Bis zum ersten Treffer machten die Gäste den Platzherren das Leben schwer. Erst später konnten sie nicht mehr mithalten und kassierten diese hohe Niederlage. Hasbergens Trainer David Rodewyk imponierte das Auftreten der Gäste, die zu keiner Zeit aufgesteckt hätten und sich auch untereinander nicht angemeckert hätten. Auch hatte ihm die Fairness der Mannschaft von Karl-Heinz Bährens sehr gefallen.

Tore: 1:0 Lersch (14.), 2:0/3:0 Kevin Nowag (15./26.), 4:0 Ulbrich (38.), 5:0 K. Nowag (45.), 6:0 Patrick Nowag (47.), 7:0 Ledwon (49.), 8:0 Sven Holthausen (59.), 9:0 But (62.), 10:0/11:0/12:0 Dinkela (63./70./73.), 12:1 Pintscher (76.).

SVG Berne – Baris Delmenhorst 3:1. „Das Ergebnis stellt den Spielverlauf völlig auf den Kopf“, sagte Gästetrainer Claus-Dieter Meier. Seine Mannschaft hätte mehr vom Spiel gehabt, aber aus den Möglichkeiten zu wenig gemacht. Außerdem hätte ein Fehler seiner Hintermannschaft das Führungstor der Platzherren begünstigt. Im zweiten Abschnitt konnten sich die Gastgeber bei ihrem Schlussmann bedanken, der mit tollen Paraden ein besseres Ergebnis für die Delmenhorster vereitelte. Gleich dreimal trafen die Gäste Pfosten oder Torlatte.

Tore: 1:0 Beilken (39.), 2:0 Haase (55.), 3:0 Böning (80.), 3:1 Mujaj (85.).

Delmenhorster TBFC Hude 2:0. „Es war von beiden Seiten kein berauschendes Spiel. Wir haben nach zehn Minuten die Spielkontrolle übernommen“, meinte DTB-Trainer Holger Timme. Nach 15 Minuten erzielte Tüsselmann die Führung, die den Gastgebern die nötige Sicherheit brachte. Bei den Gästen sah Biermann (65.) die Ampelkarte, was ihre Chancen noch mehr einschränkte. Zwischenzeitlich hatte DTB die Führung weiter ausgebaut.

Tore: 1:0/2:0 Tüsselmann (15./35.).

VfR WardenburgSV Tungeln 4:0. Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Mannschaft von Alexander Reil. „Ich habe heute alles vermisst. Es gab keine Laufbereitschaft meiner Mannschaft und auch vom Einsatz her bin ich enttäuscht. Der Sieg der Wardenburger geht völlig in Ordnung“, meinte der SVT-Trainer. Bereits nach einer halben Stunde hatten die Platzherren durch Klinkert, Hörnlein und Cengiz für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung gesorgt. Auch nach dem Wechsel hielt die Überlegenheit des VfR an.

Tore: 1:0 Klinkert (12.), 2:0 Hörnlein (20.), 3:0/4:0 Cengiz (30./56.).

TurAbdin – TV Munderloh 2:1. Bereits in der 25. Minute sah TurAbdins Sen die Rote Karte. Das hatte Umstellungen zur Folge, die besonders zu Lasten der Offensive gingen. Abdin-Co-Trainer Edib Ozcan machte seiner Mannschaft, die großen Aufwand betreiben musste, ein Kompliment: „Jeder ist mehr gelaufen, um die personelle Unterlegenheit auszugleichen“, meinte er. Dadurch hätte sie sowohl mehr Spielanteile als auch die größere Anzahl an Tormöglichkeiten besessen. Die Partie, in der die Delmenhorster durch Yousef in Halbzeit eins in Führung gingen, drohte nach dem Ausgleich (76.) zu kippen, da nun die Gäste mehr vom Spiel hatten und dem zweiten Treffer nahe waren. Doch diesen erzielten die Platzherren durch Kaya, der einen Handelfmeter verwandelte. Munderlohs Co-Trainer Tobias Schmitz, der den Chefcoach Torsten Voigt vertrat, meinte: „Wir hätten ein Remis verdient gehabt. Nach einer guten Leistung stehen wir nun mit leeren Händen da.“

Tore: 1:0 Yousef (28.), 1:1 Schütte (76.), 2:1 Kaya (82./FE).

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