LANDKRREIS An der Spitze der Fußball-Kreisliga wird es nach dem Remis von Hürriyet noch einmal spannend. Jahn führt jetzt mit zwei Punkten gegenüber dem Konkurrenten, der allerdings noch ein Spiel nachzuholen hat. Im Kampf um den Klassenerhalt holte Hicretspor einen wichtigen Punkt beim 3:3 in Tungeln. Ob der Sieg der Sportfreunde Wüsting gegen Stenum II noch etwas nützt, müssen die kommenden Partien zeigen. Die Sportfreunde können die Klasse aber nur noch halten, wenn sie selber siegen und die Konkurrenz ihnen in Form von Siegen über Hicretspor und Dötlingen hilft.

TSV GroßenknetenVfR Wardenburg 2:2. Es war kein schönes Spiel, darüber waren sich alle Beteiligten einig. Ganz besonders in der ersten Hälfte hatte es wenig Erfreuliches gegeben. Nach dem Wechsel wurden zwar die Leistungen nicht besser, aber immerhin fielen jetzt Tore. Aus dem Nichts heraus kam der TSV zur Führung, die die Gäste, die in der Folge ihre spielerischen Vorteile in die Waagschale warfen, aber noch wettmachten.

Tore: 1:0 Schröder (53.), 2:0 Haake (59.), 2:1 Feiler (65.), 2:2 Akman (74.).

SF WüstingVfL Stenum II 4:0. Rundum zufrieden war SF-Coach Burghard Heinemann. Seine Mannschaft habe von Beginn an das Spiel des Gegners gut unterbunden, druckvoll nach vorne gespielt und die richtige Einstellung gezeigt. Da die Leistung der Defensive an diesem Abend auch stimmte, war die Führung zur Pause mehr als verdient. Auch im zweiten Abschnitt machten die Sportfreunde weiter Druck. Mit dem dritten Tor war die Entscheidung gefallen. Zwar kamen die Gäste jetzt ein wenig besser ins Spiel. Das reichte aber nicht zu zwingenden Chancen. Die Gastgeber dagegen nutzten einen ihrer Konter, um die Führung auszubauen.

Tore: 1:0 Claußen (32.), 2:0 Sarikaya (44.), 3:0 Stetinger (55.), 4:0 Tschörtner (88.).

SV Tungeln – SV Hicretspor 3:3. Deutlich verbessert gegenüber dem Hürriyet-Spiel zeigten sich die Gastgeber, die dem energisch auftretenden Gegner Paroli boten, der im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Punkt holte. Wieder seien es zwei individuelle Fehler gewesen, die die Mannschaft unnötigerweise in Rückstand brachten, meinte SVT-Spielertrainer Jan Majewski. Er erkannte aber an, dass seine Elf nie aufsteckte und die drohende Niederlage noch abwenden konnte. Tungelns Schumann sah nach dem Schlusspfiff noch die Rote Karte.

Tore: 1:0 Liebl (25.), 1:1 Kotan (30.), 1:2 Sengor (51,) 2:2 Borges (58.), 2:3 Kotan (75.), 3:3 Liebl (85.).

TV Munderloh – RW Hürriyet 2:2. Gegenüber den vergangenen Partien präsentierte sich Munderloh diesmal wieder von seiner besseren Seite. Das Team gestaltete die kampfbetonte aber faire Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten über die gesamte Distanz ausgeglichen. Auch, als die Mannschaft nach der Roten Karte gegen Michael Radvan (60./letzter Mann) in Unterzahl agieren musste. „Das war eine tolle Teamleistung“, lobte TVM-Trainer Frank Geveshausen das Auftreten seines Teams. Den Lohn für diese Leistung gab es in Form des späten Ausgleichs.

Tore: 1:0 Braje (49.), 1:1 Burak (60.), 1:2 Sinan (79.), 2:2 Rustler (89.).

Jahn DelmenhorstEintracht Delmenhorst 9:0. Einseitig war diese Partie von der ersten bis zur letzten Minuten. Jahn diktierte das Geschehen gegen die ohne Auswechselspieler angereisten Gäste. In regelmäßigen Abständen kamen die Gastgeber zu ihren Toren. Leicht hätte der Sieg noch höher ausfallen können.

Tore: 1:0 Regner (3.), 2:0 Muslija (6.), 3:0 Westermann (7.), 4:0 Muslija (23.), 5:0 Bubert (44.), 6:0 Muslija (52./FE), 7:0 Regner (53.), 8:0 Muslija (69.), 9:0 Regner (86.).

SV Tur Abdin – Delmenhorster BV 7:1. Eine klare Sache war dieses Derby, in dem der Abstieg des DBV besiegelt wurde.

Tore: 1:0/2:0 Akcay (25./30.), 3:0 Akyol (49.), 3:1 Nazifer (55.), 4:1 Akyol (61.), 5:1 D. Uyar (69.), 6:1 Akcay (80.), 7:1 D. Uyar (87.).

Delmenhorster TBTV Dötlingen wurde beim Stande von 4:0 für den DTB nach 83 Minuten beendet. Als oft zu überzogen umschrieb Dötlingens Trainer Dirk Kwasny die vielen Gelben Karten, die Schiedsrichter Michael Koch gegen seine Mannschaft zog. Ernsthafte Konsequenzen hatte dies für die Gästespieler unmittelbar nach dem 0:2, denn danach mussten H. Brand (50.), Meyer (73.), S. Knüppel (74.), Schürmann (80.) und Engelhardt (82.) nach der jeweils zweiten Gelben Karte vom Platz. Nach dem Regelwerk kann eine Mannschaft, die weniger als sieben Akteure auf dem Feld hat und zurückliegt, den Abbruch fordern. Dies taten die Gäste nach Rücksprache mit dem Unparteiischen, der daraufhin die Partie beendete. Nach Auskunft von Staffelleiter Manfred Nolte wird die Partie wohl 5:0 für DTB gewertet.

Tore: 1:0/2:0 Kuzmin (22./48.), 3:0 Steinke (53.), 4:0 Karsnauskas (65.).

SVG BerneFC Hude 1:2. Aus Sicht der Gastgeber war dies eine Niederlage, die so überflüssig wie ein Kropf war. Vor allem im ersten Abschnitt hätte seine Mannschaft eine Vielzahl allerbester Chancen vergeben, klagte Uwe Neese, der seiner Elf eine fußballerisch gute Leistung bescheinigte. Wie effektive Chancenauswertung aussehen kann, demonstrierten die Gäste, die nach zwei Standardsituationen zum Erfolg kamen. Nach dem Wechsel wurde das Geschehen dann ausgeglichener. Hude hatte dabei keine große Mühe, die Punkte ins Ziel zu retten.

Tore: 0:1/0:2 Nordbroch (29./38.), 1:2 Röhrl (84.).

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.