LANDKREIS RW Hürriyet Delmenhorst hat den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga noch nicht aufgegeben und siegte beim TuS Hasbergen. Der FC Hude sollte sich nach dem Sieg beim TSV Großenkneten bereits gerettet haben.

TSV Großenkneten – FC Hude 0:2. „Großenkneten möchte – Hude will“. Treffender hätte der Kommentar von Großenknetens Fußball-Abteilungsleiter Eckhard Paradies während der Partie nicht ausfallen können. Die Gäste spielten in dieser schwachen Begegnung zwar keinen tollen Fußball, aber ihnen war von Beginn an anzumerken, dass sie den unbedingten Willen zum Sieg besaßen. Anders bei den Platzherren, die schon in der Anfangsphase froh sein mussten, nicht in Rückstand zu geraten. In der an Höhepunkten armen Begegnung verhinderte TSV-Torhüter Sven-Ole Hemme in der 35. Minute den Führungstreffer, als er einen aus kurzer Entfernung abgefeuerten Schuss von Yapici parierte. Nach der Pause reichten den Gästen gute zehn Minuten, in denen sie zwei Treffer erzielten. Zwei Kopfballmöglichkeiten (65., 66.), die aber ihr Ziel verfehlten,blieben letztlich die einzige Ausbeute der Heimmannschaft.

Tore: 0:1 Schlarmann (48.), 0:2 Ostendorf (52.).

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SV AchternmeerGW Kleinenkneten. Fair verzichtete Achternmeers Trainer Andre Haake auf die Austragung der Partie. Auf Bitte von Gästetrainer Karl-Heinz Bährens, dem lediglich neun Spieler zur Verfügung standen, waren die Platzherren mit einer Verlegung einverstanden.

TuS Hasbergen – RW Hürriyet 4:5. „Der Sieg für Hürriyet geht in Ordnung“, meinte Hasbergens Trainer David Rodewyk. Seine Mannschaft hätte besonders die erste Halbzeit völlig verpennt. Später sei sie mehrere Male wieder herangekommen aber die Gäste hätten ständig eine passende Antwort gehabt. Bei den Gästen glänzte Prießner mit drei Treffern. In der Schlussminute vergab Hasbergens Kevin Nowag einen Foulelfmeter, ehe er in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer erzielte.

Tore: 0:1/0:2 Prießner (2., 8.), 1:2 Ernst (20.), 1:3 (25.), 2:3 Nowag (33./FE), 2:4 (35.), 3:4 Ernst (43.), 3:5 (62./FE), 4:5 Nowag (90. + 1).

TurAbdin – SV Tungeln 3:0. „Unsere Mannschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht und verdient gewonnen“, äußerte sich Co-Trainer Edib Özcan. Nach zwei Toren in den ersten 45 Minuten schalteten die Platzherren einige Gänge zurück, ohne aber die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Die Gäste, die sich durch eine Ampelkarte (68.) dezimierten, waren zu harmlos um den Sieg der Delmenhorster zu gefährden.

Tore: 1:0 Yousef (28.), 2:0/3:0 Kaya (45., 70.)

Hicretspor Delmenhorst – TV Munderloh 6:0. „Das was wir uns in der bisherigen Saison erarbeitet haben, wurde mit Füßen getreten“, meinte ein enttäuschter Munderloher Trainer Torsten Voigt, der den Sieg für Hicretspor auch in dieser Höhe unumwunden als gerecht ansah. Die Platzherren kümmerten sich nicht um die Sorgen der Gäste und zeigten entsprechenden Einsatz, der belohnt wurde.

Tore: 1:0 (39.), 2:0 (41./FE), 3:0 (47.), 4:0 (54.), 5:0 (64.), 6:0 88.).

VfR WardenburgTuS Heidkrug II 3:4. „Wir haben heute gegen Cengiz und nicht gegen Wardenburg gewonnen“, erklärte Gästetrainer Mathias Trätmar. In der ersten Halbzeit wurde das Spiel von den Aktionen des Wardenburger Spielertrainers geprägt. Zwei Elfmetertore sowie ein Freistoßtreffer von ihm sorgten – bei einem Gegentor – für eine eigentlich beruhigende Führung. Doch nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration bei den Platzherren, die große personelle Probleme hatten, nach. Gleichzeitig merkten die Spieler der Gäste, „dass zum Spielen auch das Laufen gehört“, wie es der Coach ausdrückte. Mit drei weiteren Toren bog Heidkrug das Spiel doch noch um.

Tore: 1:0 Cengiz (15./FE), 1:1 Klenke (25.), 2:1 Cengiz (29./FE), 3:1 Cengiz (45./FE), 3:2 Klenke (49.), 3:3 Goritz (59.), 3:4 Giza (71.).

SVG BerneHarpstedter TB 0:3. So leicht wie es das Ergebnis ausdrückt, fiel dem Aufsteiger der Sieg nicht. Die Platzherren begannen stark und schienen an ihre letzten Erfolge anknüpfen zu können. Auch ein Gegentreffer von Stukenschmidt stoppte zunächst ihre Bemühungen nicht und Berne drängte auf den Ausgleich. Selbst der zweite Harpstedter Treffer dämmte den Elan der Hausherren nicht ein. Erst das dritte Tor brachte Harpstedt die nötige Sicherheit um nun auch ruhiger spielen zu können. Nach dem Seitenwechsel tat sich auf beiden Seiten nicht mehr viel, und mit zunehmender Spieldauer stand der Sieg für die Gäste schließlich fest.

Tore: 0:1 Stukenschmidt (29.), 2:0/3:0 Seibel (39./41.).

Delmenhorster TBBaris Delmenhorst 2:1. Ein äußerst umstrittener Foulelfmeter in der vorletzten Spielminute entschied die Begegnung zu Gunsten der Platzherren. Zunächst hatten der DTB mehr vom Spiel, ohne aber daraus Kapital zu schlagen. Erst unmittelbar vor der Halbzeitpause traf Steinke. Die Gäste ließen sich davon nicht beirren und wollten die drohende Niederlage möglichst abwenden. Besonders nach dem Ausgleichstreffer (79.), als bei den Platzherren die Ordnung mehr und mehr verloren ging, schien man auf einem guten Weg. Erst der Foulelfmeter, den beide Trainer als ungerecht bezeichneten, sorgte für die Entscheidung.

Tore: 1:0 Steinke (45.), 1:1 (79.), 2:1 Bartels (89./FE).

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