Hude Mit einem großen Handicap begeben sich die Tischtennis-Männer des TV Hude ab diesem Sonnabend wieder ins „Haifischbecken“ der Oberliga Nord-West. Der Vorjahresvierte muss bis Mitte Februar auf Leistungsträger Simon Pohl (Auslandssemester in Hongkong) verzichten. Zum Auftakt bei den Sportfreunden Oesede fehlt zudem Alex Dimitriou (Urlaub).

„Wir werden vom ersten bis zum letzten Ballwechsel der Saison einzig und allein gegen den Abstieg spielen. Es wäre toll, wenn wir am Ende den Klassenerhalt packen – ob direkt oder über die Relegation, ist mir vollkommen egal“, rechnet Hudes „Urgestein“ Felix Lingenau mit einer sorgenreichen Spielzeit.

Doch der TVH muss sich nicht kleiner machen als er ist. Schließlich brillierte das Team in der vergangenen Saison gleich mehrmals und lehrte den Topteams der Liga reihenweise das Fürchten, auch dank der starken Leistungen von Spitzenspieler Martin Gluza (ovales Bild). Am Ende sprang für den Aufsteiger der vierte Platz heraus. Da im kommenden Jahr aufgrund der Einführung der „3. Bundesliga Nord“ eine Reform ansteht und die Oberliga daher nur noch die fünfthöchste Spielklasse sein wird, muss Hude für den Ligaverbleib mindestens Tabellensiebter werden.

Im zweiten Oberliga-Jahr gilt es nun, das monatelange Fehlen des an Position drei aufgestellten Pohls zu kompensieren. Dafür wurde der nordirische „Heimkehrer“ Peter Graham, der zuletzt in England in der zweiten Liga aktiv war, verpflichtet. Graham hatte bereits von 2007 bis 2009 für Hude in der Verbandsliga gespielt, wird aber wohl lediglich an zwei Wochenenden den Weg von Nordirland nach Hude auf sich nehmen. „Wir werden somit häufig mit Ersatz spielen müssen, was natürlich für die Doppelaufstellungen alles andere als gut ist“, sagt Lingenau.

Gluza und Lingenau bilden gegen den „ewigen Rivalen“ Oesede das obere Paarkreuz. In der Mitte spielen Immanuel Mieschendahl und Christopher Imig. Als Ersatz für Pohl und Dimitriou sind mit Marco Stüber und Tobias Steinbrenner die Nummern eins und zwei der zweiten Mannschaft vorgesehen. Lingenau geht von einer spannenden Auswärtspartie aus: „Wir können ein schlagkräftiges Team an den Tisch bringen und aus der Außenseiterposition heraus nicht unberechtigt auf eine Überraschung hoffen.“

Gegen Oesede gab es in der vergangenen Saison in der Hinrunde eine 6:9-Niederlage, das Rückspiel wurde mit dem gleichen Resultat gewonnen. Das Spiel in der Glückauf-Sporthalle in Georgsmarienhütte beginnt um 17 Uhr.

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