Landkreis Bei den Tischtennis-Bezirksmeisterschaften in Langförden hat der TV Hude bei den Männern die Szene dominiert und nachhaltig seine Vormachtstellung im Bezirk Weser-Ems unterstrichen. Gleich drei der vier Halbfinalisten stellte am Sonntag der Turnverein. Mit Felix Lingenau kommt der neue Bezirksmeister ebenfalls aus Hude (die NWZ  berichtete).

Mit einem ganzen Dutzend Herrenspieler war der TVH in Richtung Langförden aufgebrochen. In den Gruppenspielen blieben Nils Werner, Thomas Rohlfs, Pierre Barghorn und Andreas Lehmkuhl auf der Strecke, die verbliebenen acht Akteure zogen in die Hauptrunde ein. In Runde eins schieden dort Giuseppe Castiglione, Jonas Schrader, Marco Stüber und Alex Hilfer aus. Alex Dimitriou verlor im Achtelfinale ganz knapp gegen Marek Janssen (MTV Jever).

Lingenau musste nach seiner überraschenden Vorrundenpleite gegen Jan Huster (SW Oldenburg) als Gruppenzweiter in die Hauptrunde und traf dort gleich auf den topgesetzten Andreas Scholle (SF Oesede). Mit seinem Angstgegner lieferte sich Lingenau ein jederzeit ausgeglichenes Match, das er im fünften Satz mit 11:9 gewann. Auch danach musste er bis an seine Grenzen gehen, um mit Erfolgen gegen Dimitriou-Bezwinger Janssen (3:2) sowie seinen Vereinskameraden Tobias Steinbrenner (3:2) ins Finale einzuziehen.

Im Endspiel hatte Oberligaspieler Lingenau gegen den Ex-Huder Daniel Kleinert (BW Langförden) weniger Probleme und setzte sich in vier Sätzen durch. Zuvor hatte sich Hudes Christopher Imig an Kleinert die Zähne ausgebissen und wurde ebenso wie Steinbrenner Dritter. Imig war mit einer Galavorstellung gegen Jannik Hehemann vom Oberliga-Konkurrenten SF Oesede (3:0) ins Halbfinale vorgerückt. Da der Bezirk vier Spieler zu den Landesmeisterschaften schicken kann, erhielten Lingenau, Steinbrenner und Imig als Lohn für ihre starken Leistungen eine Einladung für die Titelkämpfe auf Niedersachsenebene.

Im Schatten des Huder Triumphzuges nahmen auch andere Aktive aus dem Landkreis in Langförden teil: Sandra Gediga vom TSV Ganderkesee verbuchte in ihrer Vorrundengruppe eine 1:2-Bilanz und musste ebenso vorzeitig die Koffer packen wie die Hundsmühler Heiko Herrmann (1:2) und Andre Rings (0:3) sowie Adrian Becker vom TSV Ganderkesee (1:2).

Im Doppel stand das Huder Duo Steinbrenner/Hilfer im Endspiel und zog dort gegen Johannes Schnabel und Jan Mudroneck (SW Oldenburg) in 1:3-Sätzen den Kürzeren. Im Frauen-Einzel sicherte sich Gina Henschen (Spvg. Oldendorf) den Titel.

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