Schönemoor Der Organisationsaufwand des Vereins machte sich schon vor dem schmalen Weg zum Turnierplatz bemerkbar. Ohne genaue Abstimmung des Verkehrs per Walkie-Talkie ging am Wochenende nichts – immer abwechselnd wurde der Verkehr für eine Richtung losgeschickt. Allein die über 600 Starter mit ihren Pferdeanhängern sorgten für ordentlich Funkverkehr am Eingang.

1120 Nennungen zählte der Reit- und Fahrverein Schönemoor am Wochenende – fast doppelt so viele wie beim Turnier im Vorjahr. „Es sind noch nie so viele Leute und Pferde hier gewesen“, freute sich Arthur Baumfalk, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Die Anlage sei groß genug, um ein Turnier in dieser Größenordnung zu beheimaten.

„Mit dem Wetter haben wir Glück und wir haben viele Sponsoren für die Prüfungen“, freute sich Baumfalk. Auf dem Parkplatz fand man Nummernschilder aus Norden, Leer und auch aus der Region Hannover. „Das Turnier macht Spaß und hat eine gute Atmosphäre“, freute sich Lars Berenz nach seinem Einsatz zur Springprüfung Kl. A** am Sonntag. Er lag nach einer fehlerfreien und flotten Route durch den Parcours nur 15 hundertstel Sekunden hinter der Siegerin Nina Schnurr auf Platz zwei. Vorher hatte der Heiligenroder, der wie Schnurr Mitglied im RFV Schönemoor ist, täglich trainiert. „Vor allem enge Wendungen und Schnelligkeit.“ Später wolle er noch zur L-Springprüfung antreten – doch erst werde Pferd Cracker mit Wasser und Heu versorgt.

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Das Turnier ist eine Aufgabe für den ganzen Verein – wer Zeit hat, wird eingebunden. Das reicht vom Funkdienst am Eingang über Bewirtung und Platzpflege bis zur Organisation. „Das A und O ist unsere Meldestelle“, wusste Baumfalk. Nur ein Computer zum Eintragen der Ergebnisse und Starter reiche nicht. „Die Meldestelle braucht Pferdeverstand.“ Es müsse zum Beispiel oft darauf geachtet werden, dass Starter erst zu Beginn und später zum Ende einer Prüfung starteten, damit die Ruhepausen länger seien.

Die Stelle ist mit vier Leuten besetzt. „Immer wieder eine Herausforderung bei bester Laune“, heißt es aus dem Registrierungsfenster. Für die Anmeldung, Eintragung und Registrierung der Punkte ist viel Zeit nötig. Von 5.30 Uhr bis 20.30 Uhr am Sonnabend und Sonntag von 6.30 Uhr bis 17.30 Uhr“, verriet Katja Biermann ihre Arbeitszeiten am Turnierwochenende.

Für den Verein ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. „Für das nächste Jahr haben wir 1500 Nennungen angepeilt“, sagte Baumfalk.

Die schwierigsten Prüfungen auf M*-Niveau gewannen Johanna Brüntjen (RURV Rastede/Springen) und Viola Abrahams (RC Oldenburger Land/Dressur). Alle Ergebnisses des Turniers werden in der Mittwochausgabe der NWZ  veröffentlicht.

Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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