Hoykenkamp Ein klares Ziel hatte die TS Hoykenkamp vor Saisonbeginn: den Aufstieg in die Verbandsliga-Nordsee. Doch schon zu Beginn der Saison holte die Realität die Landesligahandballer auf den Boden der Tatsachen zurück, denn zum Auftakt war der TV Dinklage eine unüberwindbare Hürde. So gab es eine böse 21:31-Heimpleite, die das Team von Trainer Frank Kessler richtig zurückwarf.

Fehlte schon in der Vorbereitung Keeper Gregor Kleefeldt, erwischte es gegen Dinklage Torhüter Jan-Luca Linde (Kreuzbandriss), der ebenfalls in dieser Saison wohl nicht mehr in den Hoykenkamper Kasten zurückkehren wird. Nach drei Siegen in Folge arbeitete sich die TS wieder an die Tabellenspitze vor. Mit einem weiteren Erfolg im Landkreisduell gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg wollte sich die Turnerschaft endgültig an der Spitze etablieren, doch vergebene Chancen führten am Ende zu einer knappen Niederlage.

Schlimmer war jedoch die Verletzung des nächsten Torhüters Karol Menkens (ebenfalls Kreuzbandriss). Da auch der letzte verbliebene Keeper Kay Uwe Paschke gegen die TSG Hatten-Sandkrug II fehlte, da seine Frau ein Baby bekam, sprang Rechtsaußen Alexander Kirchhof ein und sorgte für einen 31:19-Erfolg. Nachdem die Hoykenkamper das Spitzenspiel in Eicken für sich entscheiden konnten, gingen sie sehr zuversichtlich in die Begegnung gegen den TvdH Oldenburg II, doch nahmen sie dieses wichtige Spiel zu sehr auf die leichte Schulter - der Aufstieg rückte so in weite Ferne.

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Bitter wurde es beim TuS Bramsche, denn hier verletzte sich der letzte verbliebene Keeper Kay Uwe Paschke (ebenfalls Kreuzbandriss), so dass Hoykenkamp nun plötzlich ohne aktiven Keeper dastand. Für die restlichen 33 Minuten ging erneut Kirchhof zwischen die Pfosten. Er machte seine Sache so gut, dass die Turnerschaft am Ende beide Punkte mitnehmen konnte.

So reaktivierte das Team mit Timo Meier einen Hoykenkamper Spieler, der zuletzt in einer unteren Mannschaft zwischen den Pfosten stand. Siege gegen das Spitzenteam des FC Schüttorf und beim TV Cloppenburg II folgten. Zwischenzeitlich konnte Kessler mit Nils Pankoke und Felix Plate von der HSG Delmenhorst zwei weitere Torhüter für die TS aktivieren.

Das Kessler-Team blieb vom Verletzungspech verfolgt. Nach einem Fingerbruch fiel Tim Streckhard mehrere Wochen aus und auch Goalgetter Hergen Schwarting konnte zuletzt auf Grund einer Adduktorenverletzung nicht auflaufen. So musste Kessler immer wieder improvisieren und es ist schon erstaunlich, wie sich die Mannschaft in den letzten Spielen immer weiter gesteigert hat. Einen richtigen Sprung nach vorne hat Linkshänder Kyan Petersen im rechten Rückraum gemacht.

„Das Team hat zwar keinen echten Führungsspieler, doch sind wir mit einem starken Rückraum sehr breit aufgestellt und wenn ein Akteur mal einen schwachen Tag hat, springt sofort ein anderer dafür ein“, erklärt Betreuer Hans-Georg Ahrens. Er weiß aber auch: „Wir haben noch einen schweren Gang vor uns, wenn das gesteckte Ziel erreicht werden soll.“

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