Wildeshausen Der Sport-Club Wildeshausen war am Sonnabend erstmals Ausrichter des Bundesfinals Synchrongymnastik – Pflicht-Übungen (P). Ausgeschrieben waren die Übungen P 7 und P 9. Die Pflicht-Übungsabläufe mit den Handgeräten Keulen, Reifen und Seil wurden von jeweils zwei Gymnastinnen altersunabhängig ab zwölf Jahren synchron vorgetragen.

Bei den elf Synchron-Paaren der P 9 waren zwei neue Vereine vertreten. Sophia und Isabel Kistermann (DJK-SG Ebingen) starteten als Siegerpaar von 2014, aber auch die Vorjahreszweiten, -dritten und -vierten des Bundesfinals hatten genannt. Am Ende hatten die Vorjahressieger auch in Wildeshausen die Nase vorne.

Die 24 Synchron-Paare der P7 kamen aus 18 Vereinen. Dieses Mal wurden sieben neue Vereine begrüßt. Die drei Erstplatzierten aus dem Vorjahr waren wieder am Start. Erste wurden Mai Kim Tempelfeld und Sophie Tutzschke vom MTV 1846 Ludwigsburg.

Für die SC-Paare verlief die Vorbereitungszeit sehr unterschiedlich. Anneke von der Ecken und Patricia Hünnekens hatten in den letzten Wochen fast jede freie Minute ins Training gesteckt und im Wettkampf alles gegeben. Die drei Übungen turnten sie sehr synchron und deutlich besser als noch im Vorjahr. Am Ende freuten sie sich über Platz vier mit 17,35 Punkten und 0,35 Abstand zum Dritten.

Für Svenja Heymann und Sarah Beckmann verlief es im Wettkampf nicht ganz so gut, einige Elemente klappten nicht perfekt und kosteten so wichtige Punkte, am Ende blieb ein 23. Platz (13,35 Punkte).

Sehr viel Pech in der Vorbereitung hatten Hannah Freytag und Tatjana Volk, denn krankheitsbedingt konnte wenig trainiert werden, und auch am Wettkampftag waren beide noch nicht wieder in Topform. Der Wettkampf verlief dafür gar nicht so schlecht, und sie erreichten den 15. Platz mit 16,43 Punkten.

Gewertet wurde nach den Kriterien der P-Stufen, zu denen noch bis zu einem Punkt für die gezeigte Synchronität vergeben wird. Somit konnte man bei P7 insgesamt acht Punkte und in der P9 insgesamt zehn Punkte erreichen. Die Meldezahlen der Synchronpaare waren etwas geringer als im Vorjahr, dafür waren aber acht Landesturnverbände (LTV) beteiligt, teilt der SC mit. Der Zuspruch an der Synchrongymnastik habe in Wildeshausen deutlich gewonnen, so der SC. Viele Mädchen wollten einsteigen, allerdings sei es schwierig, eine Halle zum Trainieren zu bekommen.

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