LANDKREIS Trotz des 2:3 im Stadtderby der Fußball-Kreisliga gegen Hicretspor konnte TurAbdin Delmenhorst den Meistersekt öffnen. Das Team profitierte vom Remis des Verfolgers Harpstedt und hat zwei Spieltage vor Schluss acht Punkte Vorsprung.

TSV GroßenknetenSV Tungeln 2:0. Eine grundsolide Leistung genügte den Platzherren, um die abstiegsbedrohten Gäste in Schach zu halten. Lediglich in der Anfangsphase sah es so aus, als läge ein Tungelner Sieg im Bereich des Möglichen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Reil war allerdings in der Offensive zu harmlos und erarbeitete sich nur wenige Möglichkeiten. Eine davon versiebte Routinier Jan Majewski (15.), dessen Schuss aus wenigen Metern auf der Torlinie abgewehrt wurde. Die Großenkneter, denen anzumerken war, dass sie mindestens den noch fehlenden Punkt zum sicheren Klassenerhalt erreichen wollten, spielten engagiert und gefällig. Durch einen Schuss aus großer Entfernung von Sven Peters (78.) ging das Team von TSV-Coach Andre Höttges in Führung. Kurz vor dem Abpfiff war es Georg Jaedicke, der nach einem schönen Spielzug die Entscheidung herbeiführte. Zuvor hatte Großenknetens Eike Janssen gelb-rot (84.) gesehen.

Tore: 1:0 Peters (78.), 2:0 Jaedicke (89.).

TurAbdin Delmenhorst – Hicretspor 2:3. Die Meisterschaftsfeier um zweit Tage verschieben musste Tabellenführer TurAbdin, der sich den fehlenden Punkt in diesem Stadtderby holen wollte. Zunächst hatte das Team von Yousef Yousuf und Edib Özcan klare Feldvorteile und führte durch einen verwandelten Foulelfmeter. Doch die Gäste, die sich in letzter Zeit verbessert zeigten, kamen immer besser ins Spiel und machten aus dem Rückstand eine 3:1- Führung. Erst in der Schlussphase erzielten die Platzherren den Anschlusstreffer. Am Sonntag trotzte der TuS Hasbergen dem TurAbdin-Verfolger aus Harpstedt einen Punkt ab. Somit sind die Delmenhorster nicht mehr einzuholen.

Tore: 1:0 Kaya (13./FE), 1:1 S. Özer (30.), 1:2 B. Özer (51.), 1:3 S. Özer (64.), 2:3 Kaya (85./FE).

GW KleinenknetenHürriyet 0:10. Böse unter die Räder kam der Tabellenletzte Kleinenkneten. Gegen einen Gegner, der vehement gegen den drohenden Abstieg kämpft, hatte das Team von Karl-Heinz Bährens von Beginn an keine Chance. Schon in der ersten halben Stunde legten die Gäste mit vier Treffern den Grundstein für diesen Kantersieg. In der Folge war bei den Grün-Weißen, die erneut mit einer zusammengewürfelten Mannschaft angetreten waren, keine Gegenwehr zu erkennen. Hürriyet hatte es daher leicht, weitere Tore zu erzielen. Mit fünf Treffern war Marco Prießner der erfolgreichste Torschütze.

Tore: 0:1 Prießner (2.), 0:2 Aruk (16./FE), 0:3/0:4 Prießner (21., 26.), 0:5/0:6/0:7 Üzüm (36., 64., 69.), 0:8/0:9 Prießner (76., 85.), 0:10 Üzüm (89.).

SV AchternmeerBaris Delmenhorst 3:7. Die Gäste zeigten von Beginn an mehr Biss und wollten das Spiel für sich entscheiden. Entsprechend gut spielten die Delmenhorster, die in Halbzeit eins eine klare 3:1-Führung herausschossen. Nach einer wohl lauten Halbzeitanspruch ließ Nabil Selatnia noch einmal Hoffnung bei den Platzherren keimen, als er mit einem Doppelschlag ausglich. Doch an die darauffolgenden Minuten mochte SV-Trainer Andre Haake am liebsten nicht erinnert werden. Innerhalb von neun Minuten erzielte Baris vier Tore und entschied die Partie für sich.

Tore: 0:1 Mujaj (12.), 1:1 Lange (16.), 1:2 Mujaj (21.), 1:3 Caki (42.), 2:3/3:3 Selatnia (50., 52.), 3:4 Kokademir (58.), 3:5 N. Balikci (60.), 3:6 Caki (62.), 3:7 N. Balikci (67.).

TuS Hasbergen – Harpstedter TB 1:1. Eigentlich lief für den Tabellenzweiten alles nach Plan. Er bestimmte von Anfang an das Spiel und erzielte durch Torjäger Roman Seibel schon in der siebten Minute den Führungstreffer. Aber es zeigte sich in der Folge, dass dieser nicht die Eröffnung eines Torreigens war. Hasbergens Torhüter Kevin Überschär entwickelte sich zum Schrecken der Gästestürmer. Er hielt fortan einfach alles, was auf seinen Kasten kam. Hasbergen selbst kam sporadisch zu Kontern, von denen einer kurz vor dem Seitenwechsel zum Ausgleich führte.

Tore: 0:1 Seibel (7.), 1:1 But (43.).

SVG BerneFC Hude 3:1. Einer desolaten ersten Halbzeit haben es die Gäste zu verdanken, dass sie dieses Spiel verloren und weiter um den Klassenerhalt zittern müssen. Nach gut einer halben Stunde führten die Platzherren mit drei Toren, wobei sich die Gäste bei deren Entstehung hilfsbereit zeigten. „Es genügt nicht im Abstiegskampf 80 Prozent zu geben“, meinte Hudes Betreuer Bernd Stolle. In der zweiten Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse gleichmäßig verteilt. Hude schaffte es nicht mehr, sich entscheidend in Szene zu setzen.

Tore: 1:0 Schneider (20.), 2:0 Gonschorek (33.), 3 0 Röhrl (37.), 3:1 Ostendorf (43./FE).

Delmenhorster TBTuS Heidkrug II 1:7. Die umformierte und personell neu bestückte Mannschaft aus Heidkrug zeigte deutlich, was in ihr steckt. Sie spielte die Platzherren von Beginn an förmlich an die Wand. Auch ein Elfmetertor, das zwischenzeitlich zum Anschluss führte, machten den Gästen nichts aus. Sie spielten wie aus einem Guss und erzielten schön herausgespielte Treffer. Durch diesen deutlichen Sieg hat sich der TuS Heidkrug II endgültig den Klassenerhalt gesichert und kann die Planungen für die neue Saison vorantreiben.

Tore: 0:1 Müller-Nielsen (13.), 0:2 Giza (34.), 1:2 Bartels (43./FE), 1:3 Metzner (48.), 1:4 Klenke (51.), 1:5 Osterloh (72.), 1:6 Müller-Nielsen (78.), 1:7 Finke (85.).

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