Ganderkesee Sechs Tore, zwei Platzverweise, neun Gelbe Karten und eine Menge Aufregung gab es in Ganderkesee am Sonntagnachmittag – aber einen Sieger gab es nicht. In einer hitzigen Fußballpartie trennten sich der gastgebende TSV und Bezirksliga-Rivale SV Eintracht Wiefelstede mit 3:3.

Helle Aufregung herrschte sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Halbzeit. Jedoch gaben die Platzherren ihren Anhängern und ihrem Trainer dafür völlig unterschiedliche Gründe. In der ersten Halbzeit passierte eigentlich nicht viel dafür, dass es nach 45 Minuten bereits 1:2 stand. Das 0:1 durch Sven Van-Laaten fiel in der 13. Minute aus dem Nichts, das 1:2 nach einem direkten verwandelten Freistoß von Niklas Stahmer (29.).

In der Zwischenzeit hatte der TSV die erste Chance zum Ausgleich, als der Gäste-Keeper einen Freistoß parierte, verpasst und die zweite genutzt. Jan-Hendrik Kerner (24.) schoss aus halbrechter Position in den oberen kurzen Winkel. Robin Ramke (35.) hatte noch die Chance zum 2:2, traf aber per Kopf nur das Außennetz. Insgesamt aber war von den Blauen recht wenig zu sehen.

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Genau das beklagte Trainer Daniel Lachmund nach dem Spiel: „Wir haben die Intensität vermissen lassen, die uns sonst ausmacht.“ In der Pause waren dann auch die Stichworte „Einstellung“ und „Körpersprache“ aus der TSV-Kabine zu vernehmen – beides änderte sich zum Guten.

Zwar kam Wiefelstede erneut durch Stahmer (53.) zum 3:1, in der 60. Minute aber brachte Christoph Stolle die Gastgeber wieder ran. Fortan spielte nur noch Ganderkesee, und das nach Niklas Lammers’ Platzverweis wegen wiederholten Foulspiels in Überzahl. Nach zwei vergebenen Chancen durch Patrick Meyer und Manuel Carrilho gelang Jean-Michel Dietrich (83.) per Kopf der Ausgleich.

Sogar das Siegtor hatte der TSV mehrmals auf dem Fuß – es wollte jedoch trotz doppelter Überzahl in der Nachspielzeit nicht fallen. Lachmund trauerte verlorenen Punkten hinterher: „Wir hatten vier, fünf 100-prozentige Chancen. Wir müssen an der Konsequenz arbeiten“, sagte der Trainer. Letztendlich aber lag es „an der ersten Halbzeit.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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