GANDERKESEE Das Hoffen und Bangen geht weiter. Das ist für die Bezirksliga-Fußballer des TSV Ganderkesee eine gute Nachricht. Sie gewannen am Sonnabend auf heimischen Platz am Immerweg vor 100 Zuschauern überraschend gegen TuS Obenstrohe mit 2:1 (1:0). Während die, allerdings stark ersatzgeschwächt angetretenen, Friesländer auf den vierten Rang abrutschten und im Rennen um Vizemeisterschaft und Landesliga-Aufstieg zurückfielen, blieben die Ganderkeseer zwar Vorletzter, können in den letzten beiden Partien aber noch auf den Nicht-Abstiegsplatz vorrücken. TSV-Trainer Raphael Riekers blickte nach der Partie erst einmal zurück. „Umso ärgerlicher wird die Niederlage bei Eintracht Wiefelstede“, sagte er mit Blick auf das 1:2 der Vorwoche beim Tabellen-Drittletzten. Dann lobte er aber seine Mannschaft. „Die Jungs haben gut gespielt.“

In der Tat, einen Tag nach dem Geburtstag ihres Trainer boten die TSV-Spieler von Beginn an eine engagierte und spielerisch ansprechende Leistung. Sie gingen früh in Führung. Bei einem Konter passte Fabian Mucker auf den starken Apostolos Papakostas. Der profitierte davon, dass TuS-Akteur Jens Nattke über den Ball trat. So kam dieser doch zu dem Ganderkeseer – und der traf (18.).

Fortan lauerte der TSV, den ebenfalls große Personalsorgen plagen, in einer gut gestaffelten Aufstellung auf Konter, mit denen er oft gefährlich wurde. Allerdings hatte das Team auch Glück, dass sein Torwart Thorben Riechers einen Kopfball von Johann Boken an die Latte lenkte. Zu weiteren klaren Chancen kamen die Gäste, die vor allem auf lange Pässe setzten, nicht.

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In der Pause musste Riekers den angeschlagenen, bis dahin stark aufspielenden Sven Apostel ersetzen. Für Apostel kam Co-Trainer Marcus Mertschulat. Eine Einwechslung, die sich erneut auszahlte. Acht Minuten nach Wiederbeginn konterte der TSV wieder über die rechte Seite, wieder setzte sich Mucker durch. TuS-Torwart Thorben Harms bekam zwar noch die Hand an dessen Flanke, konnte die Flugbahn des Balles aber nicht entscheidend verändern. Metschulat stand richtig. Anschließend verteidigte der TSV den Vorsprung mit ein wenig Glück und viel Geschick von Riechers (61.) sowie Stephan Asche, der für seinen Torwart vor der Linie klärte (70.), bis in die Nachspielzeit. Dann traf Nattke für den TuS – mehr ließen die Ganderkeseer dann nicht zu. „So lange rechnerisch noch etwas möglich ist, werden wir alles versuchen“, sagte Riekers.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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